
Man erwartet, dass Griechenlands Premierminister Samaras eine zweijährige Verlängerung der Frist beantragen wird, in welcher sein Land die Haushaltsanforderungen erfüllen kann. Spanien, die größere und möglicherweise gefährlichere Zone aus der Euro-Peripherie wird nicht lange außerhalb des Scheinwerferlichtes bleiben, da die Märkte erwarten, dass dieses Land bei der EZB um Rettung nachsuchen wird. "Die EZB spielt einen sehr delikaten Balanceakt. Zwischen der EZB und Spanien ist es eine Art Katz und Maus-Spiel. Auf der einen Seite darf Spanien nicht pleitegehen, auf der andreren Seite muss es den Bedingungen für eine Hilfestellung der EZB zustimmen", so Weinberg weiter. Die Gewinne sind im zweiten Quartal in der Eurozone enttäuschend ausgefallen, doch hat sich der Aktienmarkt in diesem Monat trotzdem geringfügig nach oben bewegt.
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