Samstag, 25.05.2013 - aktualisiert um 13:53 MEZ
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© Tiffany
Der Monat Juni könnte an den Aktienmärkten Klarheit bringen. Am ersten Tag des Monats Juni wird der US-Arbeitsmarktbericht und der chinesische Einkaufsmanagerindex mehr Aufschluss darüber geben, ob die zwei größten Weltwirtschaften das globale Wachstum vorantreiben können, während die Wirtschaft in Europa weiterhin unter der Schuldenkrise leidet. Im Monat Mai gab es bereits Signale, die auf Sorgen über das weltweite Wachstum hindeuteten. Die Vorstellung, dass Griechenland die Eurozone verlässt und es zu einer Ansteckung anderer Länder kommen könnte, nachdem eine Regierungsbildung gescheitert war, hat Investoren weltweit defensiver gestimmt. "Es gibt eine Anhäufung von Stress", so JP Morgan Chefvolkswirt Bruce Kasman. "Ich bin mir nicht sicher, ob der Ausgang der griechischen Wahlen die weitere Entwicklung an den Aktienmärkten bestimmt. Aber es ist sicher eine der Schlüsselfragen, die die Märkte bewegen werden. Es gibt viele Sorgen, aber es gibt drei Hauptthemen, die den Investoren am meisten am Herzen liegen. Das erste ist Griechenland und die Furcht, dass ein schlecht vorbereiteter Austritt aus der Eurozone der Auslöser für den Zusammenbrich der Eurozone sein könnte. Die chinesische Wirtschaft ist das Hauptthema Nummer zwei. Hier stellt sich die Frage, ob die Regierung eine sanfte Landung der Wirtschaft bewerkstelligen könne. Last but not least ist die US-Wirtschaft im Fokus der Anleger.

Letztlich sorgt die Frage, ob die die US-Wirtschaft auf dem wackeligen Weg ihrer Erholung durch auswärtige Kräfte aus dem Tritt geraten könne, für verstärktes Interesse an den US-Daten und an den Schritten der US-Notenbank Fed. Diese trifft sich am 19. Juni zu einem wichtigen reffen . Eine weitere Sorge ist, dass die politischen Spannungen mit dem Iran im Juni ansteigen könnten, nachdem die europäischen Sanktionen greifen und die Gespräche des Iran mit den sechs anderen Nationen über die Kernfragen des Atomprogramms scheiterten. "Europa ist mit Abstand die wichtigste Thematik. Das Gefühl ist, dass sich die Wirtschaft in China abschwächt, Tatsache ist, dass es in Brasilien der Fall ist. Die USA sind das einzige Land, das sich einigermaßen gut geschlagen hat", so Kasman.
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Verfasst am 29.05.2012 um 20:00, Autor: BoerseGo

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