Facebook hat Nutzern als Ergebnis eines Vergleichs mehr als 20 Millionen US-Dollar angeboten, berichtet Reuters am Freitag. Bei dem Gerichtsstreit ging es um sogenannte "Sponsored Stories". Dies ist Werbung, die bei Facebook erscheint und von Freunden empfohlen wurde. Facebook soll bei der Veröffentlichung von "Gefällt mir"-Informationen gegen kalifornisches Gesetz verstoßen haben. Die Nutzer hätten keine Möglichkeit gehabt, diese Form der Werbung zu verhindern. Zudem könne ihnen dadurch ein wirtschaftlicher Schaden entstehen, so die Argumentation der Anklage. Laut den veröffentlichten Gerichtsunterlagen will Facebook die Nutzer zukünftig besser über die Datensicherheit im Netz informieren. Facebook-Mitglieder sollen künftig kontrollieren können, welche Inhalte für Sponsored Stories verwendet werden. Facebook hat sich zu dem Rechtsstreit offiziell nicht geäußert.