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Die Technologiekonzerne General Electric (GE) und Rolls Royce beenden mit Ablauf des Jahres ihr Engagement in der Entwicklung eines neuen Triebwerks für das Kampfflugzeug F-35 des US-Rüstungskonzerns Lockheed Martin. Dies gaben die beiden Unternehmen am Freitag bekannt.

Das US-Verteidigungsministerium hatte Anfang des Jahres angekündigt, die Vor-Finanzierung für die F 35-Motorenentwicklung zu stoppen. In die Bresche sprangen daraufhin GE und Rolls Royce, die eine Finanzierung bis Ende 2012 in Aussicht stellten. Nun aber erfolgte der Rückzug. "Die jetzige Entscheidung, sich aus dem Projekt herauszuziehen, ist die Konsequenz aus der anhaltenden Unsicherheiten und fragilen Zeitpläne rund um das JSF-Programm“, heißt es in der GE-Mitteilung von diesem Freitag. Laut GE hat man zusammen mit Rolls-Royce bereits mehrere zehn Millionen Dollar in das Projekt investiert.

Die Entscheidung, das Projekt zu stoppen, könnte sich für die United Technologies Tochter Pratt & Whitney als Glücksfall erweisen. In den früheren Serienmodellen des F-35 zeichnete sich Pratt & Whitney für die Motorenentwicklung verantwortlich.
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Verfasst am 02.12.2011 um 18:08, Autor: BoerseGo

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