Hewlett Packard verschlankt die Konzernstruktur
Hewlett-Packard

Durch die Zusammenlegung der Bereiche wird ein Geschäftssegment mit einem Jahresumsatz von etwa 65,4 Milliarden US-Dollar entstehen, was etwa 50 Prozent des Gesamtumsatzes des Konzerns entspricht. Noch im letzten Jahr hatte der damalige Chef Leo Apotheker einen Verkauf der PC-Sparte angekündigt. Nach seinem durch den Aufsichtsrat erzwungenen Rücktritt hat die neue Konzernchefin Meg Whitman einen erneuten Kurswechsel eingeleitet, wobei an der schwächelnden PC-Sparte festgehalten werden soll.
Hewlett Packard macht der Trend zur Nutzung der Smartphones und Tablet-Computer zu schaffen. Im ersten Quartal war der Gewinn im Jahresvergleich um 44 Prozent auf 1,47 Milliarden US-Dollar gesunken. In beiden Märkten war HP bisher nicht erfolgreich. Zudem rückt dem US-Konzern der chinesische Hersteller Lenovo zunehmend dichter auf den Pelz. Durch den Kauf des Aldi-Lieferanten Medion konnten die Chinesen den US-Konzern Dell vom Platz der weltweiten Nummer 2 bei den klassischen Computern verdrängen.
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