© White House / Peter Souza
Die US-Notenbank Federal Reserve hat laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) noch weiteren Spielraum, um die Geldpolitik zu lockern, sofern sich die wirtschaftlichen Aussichten weiter verschlechtern sollten.

Eine Reihe von Direktoren des IWF-Boards äußerte jedoch Zweifel, ob sich ein weiteres Anleihekaufprogramm im Umfeld der aktuell schon sehr niedrigen Zinsen noch als wirksam erweisen würde. Wie der IWF heute mitteilte, ist man wegen den Risiken aus der Eurokrise weiterhin besorgt über die potenzielle Verwundbarkeit von den größten US-Banken.

Stellung bezog der IWF auch zu der Kritik der Emerging Markets, die kritisiert hatten, dass die quantitativen Lockerungsmaßnahmen der Fed nur zur Schwächung des US-Dollar-Wechselkurses dienen würden. Laut dem IWF hat die geldpolitische Lockerung zwar den US-Dollar geschwächt, jedoch müsse man durch die Maßnahmen auch positive Effekte bezüglich der Stärkung der US-Wirtschaft attestieren. Die Abwärtsrisiken seien so begrenzt worden, so die Bewertung der US-Geldpolitik.
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Verfasst am 02.08.2012 um 23:16, Autor: BoerseGo

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