Linde finanziert Lincare-Übernahme mittels Kapitalerhöhung

Die Kapitalerhöhung diene als ein Baustein zur Finanzierung der angestrebten Akquisition der Lincare Holdings, so Linde. Die Akquisition war in der vergangenen Woche angekündigt worden. Das Gesamtvolumen der Übernahme beträgt 4,6 Milliarden US-Dollar. Das in Florida beheimatete US-Unternehmen hat der Übernahme bereits zugestimmt. Lincare ist auf die Behandlung von Patienten mit Atemwegserkrankungen spezialisiert. Mit der Übernahme wird Linde Weltmarktführer bei medizinischen Gasen.
Die Münchner wollen das Unternehmen als Tochter in den Konzern eingliedern. Lincare hat 2011 knapp 2 Milliarden Euro Umsatz gemacht und beschäftigt etwa 11 000 Mitarbeiter. Analysten bewerteten das Geschäft als „strategisch sinnvoll“, auch wenn einige Experten für die erwartete Übernahme mit einem geringeren Preis gerechnet hatten. Lincare ging Anfang des 20. Jahrhunderts aus dem Linde US-Geschäft hervor und wurde 1917 Tochter des US-Konzerns Union Carbide.
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