Microsoft: Rekordbußgeld durch EuGH bestätigt
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Einem Bericht des Handelsblatts zufolge hat Microsoft von Konkurrenten jahrelang überhöhte Preise für die Bereitstellung technischer Angaben zum Betriebssystem Windows gefordert, was einem Verstoß gegen Auflagen der Kommission gleichkommt. Die Daten sind erforderlich, um für das Betriebssystem kompatible Software entwickeln zu können.
Die von den EU-Kartellbehörden ausgesprochene ursprüngliche Strafe von 899 Millionen Euro war bis dato die höchste die je gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt worden war. Intel wurde im Jahr 2009 später zu noch höheren 1,06 Milliarden Euro wegen des Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung verurteilt. Der Widerspruch von Intel gegen diesen Richterspruch wird nächste Woche verhandelt werden.
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