Montag, 20.05.2013 - aktualisiert um 19:57 MEZ
Sie befinden sich hier: DerBörsianer / News / USA »  
Microsoft
Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat das von der EU-Kommission verhängte Rekordbußgeld gegen Microsoft am Mittwoch bestätigt. Die ursprüngliche Strafsumme wurde jedoch leicht von 899 auf 860 Millionen Euro herabgesetzt. Die seit dem März 2004 gegen Microsoft verhängten Geldbußen summieren sich damit auf einen Gesamtbetrag von 1,68 Milliarden Euro.

Einem Bericht des Handelsblatts zufolge hat Microsoft von Konkurrenten jahrelang überhöhte Preise für die Bereitstellung technischer Angaben zum Betriebssystem Windows gefordert, was einem Verstoß gegen Auflagen der Kommission gleichkommt. Die Daten sind erforderlich, um für das Betriebssystem kompatible Software entwickeln zu können.

Die von den EU-Kartellbehörden ausgesprochene ursprüngliche Strafe von 899 Millionen Euro war bis dato die höchste die je gegen ein einzelnes Unternehmen verhängt worden war. Intel wurde im Jahr 2009 später zu noch höheren 1,06 Milliarden Euro wegen des Missbrauchs der marktbeherrschenden Stellung verurteilt. Der Widerspruch von Intel gegen diesen Richterspruch wird nächste Woche verhandelt werden.
Empfehlen

Jetzt Ordern »

      
Verfasst am 27.06.2012 um 12:04, Autor: BoerseGo
27,101 EUR-0,26%

TICKER

ANZEIGE
zum Seitenanfang