Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat am Montag auf einer Veranstaltung zum Veteranengedenktag „Memorial Day“ die Rolle der USA als weltweite "Militärmacht Nr. 1" betont, berichtet die „New York Times“. Seiner Auffassung nach ist es unverzichtbar, dass die USA die stärkste Militärmacht bleiben, da die Welt nur so sicherer werden könne. Der europäische Weg, der eine Verkleinerung des Militärs vorsieht, sei keine Option. Europa würde geopolitischen Bedrohungen nicht energisch genug entgegentreten, so der Vorwurf. Romney wird mit großer Wahrscheinlichkeit bei der Präsidentenwahl im November gegen den demokratischen Amtsinhaber Barack Obama antreten.