Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 22:51 MEZ
Sie befinden sich hier: DerBörsianer / News / USA »  
Der größte US-Online-Videodienst Netflix ist im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres in die Verlustzone gerutscht. Nach einem Überschuss von 1,11 Dollar je Aktie im Vorjahresquartal stand nun ein Minus von 0,08 Dollar je Aktie zu Buche, was allerdings immer noch 19 Cent besser ist als von den Analysten erwartet. Der Umsatz kletterte gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 21,0 Prozent auf 870 Millionen Dollar, was ebenfalls über den Konsensschätzungen der Analysten von 866,72 Millionen Dollar liegt. Das Management führt das Minus auf die höheren Kosten für die internationale Expansion des Unternehmens zurück. Trotz der besser als erwartet ausgefallenen Zahlen steht die Aktie nachbörslich deutlich unter Verkaufsdruck, nachdem sich Investoren enttäuscht über die Abonnentenzahlen für die Streaming-Dienste zeigten.

Zum Ende des ersten Quartal belief sich die Zahl der Abonnenten auf 23,41 Millionen, was eine Steigerung gegenüber dem Vorquartal von 21,67 Millionen bedeutet. Allerdings reagierten die Anleger verschnupft auf die Tatsache, dass die Abonnentenzahl die eigene Prognose des Unternehmens von 22,8 bis 23,6 Millionen nicht übertreffen konnte. Die Anzahl der Abonnenten im DVD-Verleihgeschäft verzeichnete im ersten Quartal einen Rückgang von 11,16 Millionen im Vorquartal auf 10,09 Millionen. Das Management kündigte an, dass die Rückkehr in die Profitabilität im Jahr 2012 früher als ursprünglich anvisiert erfolgen werde.

Die Aktie verliert nachbörslich aktuell 15,4 Prozent auf 85,90 Dollar.
Empfehlen

Jetzt Ordern »

      
Verfasst am 23.04.2012 um 22:54, Autor: BoerseGo
174,810 EUR-1,69%

TICKER

ANZEIGE
zum Seitenanfang