Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 23:00 MEZ
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Der US-Autokonzern General Motors will laut einem Medienbericht mehr US-Manager in Rüsselsheim postieren, um seinen Einfluss zu vergrößern. Dies berichtet die „Automobilwoche“ unter Bezug auf ein Aufsichtsratsmitglied von Opel. In Rüsselsheim sollten demnach Manager eingesetzt werden, die das Vertrauen der US-Mutter mitbrächten. Das Dementi von Opel kam prompt: „Das entbehrt jeder Grundlage, eine solche Strategie gibt es nicht", sagte ein Opel-Sprecher auf Nachfrage des Fachmagazins. Bei Opel würden Personalentscheidungen nicht aufgrund der Nationalität, sondern aufgrund der Qualifikation getroffen, sagte der Sprecher. Von September an seien im achtköpfigen Opel-Vorstand lediglich zwei US-Amerikaner.

Im Hause Opel gibt es derzeit ein lautes Stühlerücken: In der vergangenen Woche wurde Strategievorstand Thomas Sedran zum Vize-Vorstandsvorsitzenden ernannt. Er soll den defizitären Autobauer vorübergehend führen. Zuvor waren der bisherige Vorstandchef Karl-Friedrich Stracke sowie Cheflobbyist Volker Hoff gegangen. Zum 1. September wird außerdem der bisherige VW-Manager Michael Lohscheller zum neuen Finanzvorstand und Opel/Vauxhall Vize-Präsident Finanzen ernannt. Er löst Finanzchef Mark James (50) ab. Lohscheller ist derzeit Finanzvorstand bei der Volkswagen Group of America. In den unteren Führungsebenen bei Opel sollen nach Angaben der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" von vergangener Woche zudem 500 Mitarbeiter gehen.
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Verfasst am 23.07.2012 um 15:02, Autor: BoerseGo
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