Star-Ökonom Shiller: Welt im Spätstadium einer Großen Rezession

"Die lockere Geldpolitik ist keine so herausstechende Politik wie diejenige der Politik der Sparsamkeit. Die Wirkung der Sparsamkeit ist nicht so deutlich klar, da sie von der Reaktion der Menschen abhängt. Sie könnte zwar helfen, ich bin mir aber nicht sicher, ob es zu einer Überwindung der allgemeinen Stimmung von Enthaltsamkeit kommt, welche den Häusermarkt beeinträchtigt", so Shiller. Er meint, dass gegenwärtig bezüglich des Häusermarktes eine Voraussage nur schwer zu treffen ist. Er fügt aber hinzu: "Die generelle Annahme geht dahin, dass die Häuserpreise sinken werden. Das ist auch gut so, denn es wird sie leichter erschwinglich machen. Die anhaltende Schwäche auf dem US-Häusermarkt hat zu Besorgnissen geführt, dass es auf dem Häusermarkt lange Zeit brauchen wird, bis er wieder die Kurve nach oben nimmt. Shiller vertritt die Ansicht, dass die allmähliche Abnahme der Kosten eines Hauserwerbs den Menschen helfen könnte, ihre Finanzen zu diversifizieren, statt sich nur auf ihre Häuser als Investment zu verlassen. "Vor fünfzig Jahren hat man von Häusern nicht so viel als Investment gesprochen. Dies war der Zeitgeist der frühen Jahre dieses Jahrtausends und dieser ist langsam entschwunden", so Shiller.
Empfehlen
Matrix Schnellsuche
TICKER
ANZEIGE







































