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Die US-Banken haben das beste erste Quartal seit dem Jahr 2007 verbucht. Die Branche steigerte ihren Gewinn im Auftaktquartal Daten der US-Einlagensicherung FDIC zufolge gegenüber dem Vorjahresquartal um 23 Prozent oder 6,6 Milliarden US-Dollar auf 35,3 Milliarden US-Dollar, berichtet MarketWatch am Donnerstag.

Laut der FDIC besteht jedoch kein Grund zur Euphorie, da viele Geldhäuser sich immer noch nicht richtig von der Finanzkrise erholt haben. Von den 7.307 Instituten sei die Lage bei 772 Häusern noch als „problematisch“ einzustufen. Im Dezember waren es noch 813 Problemfälle gewesen. Der Wert ist damit der niedrigste seit Ende 2009.

Das Gewinnplus im ersten Quartal ist in erster Linie darauf zurückzuführen, dass die Institute weniger Mittel für faule Kredite zurücklegen mussten. Die Kreditvergabe sank im ersten Quartal erstmals wieder seit vier Quartalen um insgesamt 0,8 Prozent. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Niveau jedoch noch um 2,2 Prozent höher.

"Der Rückgang bei den vergebenen Krediten ist enttäuschend, nachdem wir zuvor drei Quartale in Folge ein Kreditwachstum gesehen haben. Aber wir sollten vorsichtig sein und aus nur einem Quartal noch keine voreiligen Schlüsse ziehen“, kommentierte Martin Grünberg von der FDIC die Entwicklung.
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Verfasst am 24.05.2012 um 19:02, Autor: BoerseGo

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