Donnerstag, 23.05.2013 - aktualisiert um 00:17 MEZ
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Die Liste der pleite-gefährdeten US-amerikanischen Banken und Finanzdienstleister wird länger und länger. Die US-Einlagensicherung (FDIC) hat jetzt laut Los Angeles Times mitgeteilt, dass sich auf ihrer "Problem-Liste" Ende September bereits 860 Institutionen befinden. Damit ist inzwischen jede achte von der FDIC versicherte Bank oder Finanzinstitution betroffen. Diese sind seit Ausbruch der Finanzmarktkrise vor zwei Jahren auf die Liste gekommen und gelten als gefährdet, mögliche Kandidaten für einen Zusammenbruch zu sein. Mit der berichteten Zahl, so das Blatt, wäre das höchste Niveau seit den Zeiten der US-amerikanischen Sparkassenkrise und ihrem Höhepunkt im Jahr 1993 erreicht. Damals brachen über 1.000 Sparkassen in den USA zusammen. Wie die FDIC zudem berichtet habe, solle sich die Zahl auf der Liste seit Ende Juni weiter deutlich nach oben bewegt haben, als noch 829 Banken und Finanzinstitutionen als gefährdet galten. Ende September vor einem Jahr standen auf der "Problem-Liste" der FDIC noch 552 Banken und Finanzdienstleister. FDIC-Chefin Sheila C. Bair sagte anläßlich der berichteten Zahlen, dass viele große Banken nennenswert ihre Kredit-Portfolio's über die letzten beiden Jahre reduziert hätten, jedoch im dritten Quartal solche Rückführungen "bemerkenswert" ausgeblieben seien. Bair wörtlich: "Ich hoffe, wir sind nahe daran, wieder unverfälschte Zuwächse in den Ausleihe-Salden zu sehen."
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Verfasst am 24.11.2010 um 12:10, Autor: BoerseGo

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