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Die US-Regierung drückt bei der Abwicklung der während der Finanzkrise verstaatlichten US-Hypothekenkonzerne Fannie Mae und Freddie Mac auf das Gaspedal. Die Hypothekenfinanzierer müssen laut einer Pressemitteilung des Finanzministeriums vom Freitag zufolge nun alle Gewinne an den Staat abführen. Bisher wurde lediglich eine Dividende von zehn Prozent gezahlt.

Fannie Mae und Freddie Mac müssen sich zudem jährlich von 15 Prozent ihres Geschäfts trennen, nachdem bisher ein Prozentsatz von 10 Prozent vorgegeben war. Fannie Mae und Freddie Mac mussten mit Steuergeldern in Höhe von 188 Milliarden US-Dollar vor der Pleite gerettet werden.

Die beiden stehen hinter rund 60 Prozent aller US-Immobilienkredite. Sie kaufen und versichern Hypotheken anderer Banken, so dass diese größere Kredite vergeben können. Da zahlreiche Kredite an nicht kreditwürdige Hausbauer vergeben worden, ist eine große Hausblase entstanden, die 2007 schließlich platze.
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Verfasst am 17.08.2012 um 18:04, Autor: BoerseGo

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