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Einer der größten US-Anwaltskanzleien hat in der Nacht zum Dienstag einen Insolvenzantrag beim Konkursgericht in Manhattan eingereicht. Für die Kanzlei Dewey & LeBoeuf arbeiteten in der Spitze einmal 2.500 Angestellte, darunter mehr als 1.300 Anwälte. Unter den weltweit 26 agierenden Büros befand sich eines unter anderem in Frankfurt. Die Finanzkrise setzte dem Unternehmen schwer zu. Es blieben schlagartig viele lukrative Aufträge aus der Wirtschaft wie etwa die Beratung bei Übernahmen und Fusionen aus.

Zur gleichen Zeit hatte die Großkanzlei gute Leute mit hohen Gehältern angeworben, was zu einem Anstieg des Schuldenberges führte. Bereits in den letzten Monaten hatte ein Großteil der 300 Partner der Kanzlei bereits den Rücken zugewandt und sich neue Jobs bei der Konkurrenz gesucht. Spitzenanwälte nahmen dabei auch ihren Kundenstamm mit, das den Niedergang bei Dewey & LeBoeuf beschleunigte.
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Verfasst am 29.05.2012 um 16:42, Autor: BoerseGo
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