In den USA dürften die Insolvenzen von privaten Konsumenten im laufenden Jahr die Zahl von 1,6 Millionen überschreiten. Dies berichtete das National Bankruptcy Research Center. Zu vergangenen Juli registrierte das Institut 137.698 Insolvenzanmeldungen. Dies entspricht gegenüber der Vergleichsperiode 2009 einem Anstieg von 9%. Die Steigerung gehe vor allem auf das Konto der Schuldenlasten, der Arbeitslosigkeit und des unsicheren wirtschaftlichen Umfelds. Das Tempo der Insolvenzen schreite unvermindert voran.
Im Vorjahr meldeten 1,4 Millionen Konsumenten Insolvenz an. Dabei ergab sich gegenüber 2008 ein kräftiger Anstieg von 32 Prozent.