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Einem Bericht von MarketWatch zufolge könnte die Abhängigkeit beim Rohöl der USA vom Nahen Osten in einigen Dekaden enden. Seit fast 40 Jahren ist die US-Wirtschaft in hohem Maße von aus dem Nahen Osten importierten Öl abhängig.

Aufgrund des Anstiegs der Lieferungen aus Kanada, Südamerika sowie größerer Schieferöl-Erträgen in den USA könnte das Land bis zum Jahr 2035 vom Nahen Osten weitgehend unabhängig werden.

Die jüngste Prognose der US-Energiebehörde geht davon aus, dass die US-Importe aus dem Nahen Osten, Europa und Afrika bis zum Jahr 2020 auf 2,5 Millionen Barrel pro Tag fallen werden. Derzeit liegt die Importmenge bei mehr als vier Millionen Barrel pro Tag.

Die Lieferungen durch die kanadischen Ölsande in Alberta, Offshore-Reserven in Brasilien, den Bakken-Feldern in North Dakota und in den tieferen Gewässern im Golf von Mexiko sollen die Abhängigkeit weiter reduzieren. Auch Venezuela hat große Vorräte an Rohöl, was zukünftig eine wichtigere Lieferquelle werden könnte.
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Verfasst am 29.06.2012 um 17:47, Autor: BoerseGo

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