Freitag, 24.05.2013 - aktualisiert um 09:31 MEZ
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1.1. "stocks are never too high to buy and never too low to sell"

 

Die Kurse sind niemals zu hoch, um zu kaufen und niemals zu niedrig, um zu verkaufen. Ist man davon überzeugt, dass eine Aktie echtes Potenzial nach oben hat, so sollte man sofort zugreifen und nicht noch länger warten. Denn echte Wachstumswerte sind nur selten billiger zu bekommen als heute.

 

 

1.2. "buy the rumors, sell the facts"

 

Kaufe bei Gerüchten und verkaufe bei Fakten. Erst die Aussichten auf steigende Gewinne, Fusionen etc. sorgt für die nötigen Visionen bei den Anlegern und bewegt sie zum Kauf. Dies führt schlagartig zu steigenden Kursen. Wird ein Gerücht dann zur Realität, nehmen die meisten Anleger ihre erzielten Gewinne und ziehen sich zurück was fallende Kurse zur Folge hat.

 

 

1.3. "sell in may and go away"

 

Im Mai verkaufen und dann zuschauen. Der Sommer ist meist eine sehr ruhige Zeit. Viele Anleger sind auf Urlaub, oder lassen sich viel lieber sonnen, als sich um ihre Geldangelegenheiten zu kümmern. Daher kommt es auch zu weniger Angebot und Nachfrage, was einen eher illiquiden Markt zur Folge hat.

 

 

1.4. "never catch a falling knife"

 

Ein fallendes Messer sollte man nicht auffangen. Wenn die Kurse fallen, sollte man nicht sofort zugreifen, sondern erst abwarten, bis sich ein Boden herausgebildet hat. Erst dann kann man davon ausgehen, dass der Abwärtstrend gestoppt ist und es in nächster Zukunft wieder aufwärts geht.

 

 

1.5. "the trend is your friend"

 

Der Trend ist dein Freund. Es ist nicht immer ratsam sofort auf Kursschwankungen zu reagieren, denn erst wenn möglichst eindeutig erkennbar ist, was die Masse macht, kann man von einer längeren Entwicklung des Kurses in eine bestimmte Richtung ausgehen.

 

 

1.6. "Skirt Length Theory"

 

Das führt uns zu jener Theorie, die einen Zusammenhang zwischen der Mode und den Börsen herstellt. Demnach steigen die Aktienkurse, wenn kurze Röcke modern sind - und sie fallen, wenn das Straßenbild von langen Beinkleidern geprägt wird. Ganz so unsinnig, wie sie auf den ersten Blick scheint, ist diese Theorie aber gar nicht. Dahinter steckt die Idee, dass man von der Mode auf die Befindlichkeit des Konsumenten und damit der Gesellschaft schließen kann. Kurze Röcke werden, so die Logik, eher in Zeiten getragen, in denen Zuversicht herrscht und Mut bzw. Risikobereitschaft hoch sind - was auch Rückschlüsse auf die Börsen zulässt.

 

 

1.7. "Leading Lipstick Indicator"

 

Wenn Konsumenten wenig Vertrauen in die Zukunft haben, gönnen sie sich offenbar gerne Luxusartikel als Trost, greifen dabei aber verstärkt zu kleineren, weniger teuren Produkten. Jedenfalls hat Estee Lauder- Chef Leonard Lauder festgestellt, dass sein Lippenstift-Umsatz in schwierigen Zeiten deutlich ansteigt. Unglaublich, aber wahr: Dieser Indikator scheint fürs Konsumentenvertrauen tatsächlich relevant zu sein. In den Monaten nach dem Terroranschlag vom 11. September 2001 hat sich der Lippenstiftumsatz angeblich glatt verdoppelt.

 

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