1.1. Allgemeine Informationen
Hier haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks für Sie zusammengefasst.
1.2. Kurstaxe an den Börsen
Orientieren Sie sich nie an den Kurstaxen an den Börsen. Diese sind in der Regel veraltet und werden erst angepasst, wenn Nachfrage/ Angebot aufkommt. Hier hilft ein Blick auf die Zeitangabe der letzten Kursfeststellung. Aktuelle Kurse bekommen Sie entweder über ein Realtimesystem, über die Homepage des Emittenten oder auch im TV-Videotext.
1.3. Stop-Loss
Wohl die wichtigste Regel überhaupt, die aber immer wieder gerne vergessen wird. Begrenzen Sie ihre Verluste. Denn den hohen Gewinnchancen stehen auch erhebliche Risiken gegenüber. Sie sollten vor jedem Trade bereits ihre Verlustbegrenzung definiert haben.
1.4. Ausübung
Sollte Sie mal einen Optionsschein bis Laufzeitende halten, so erkundigen Sie sich rechtzeitig, ob dieser manuell ausgeübt werden muss. Sollte dies der Fall sein, so müssen Sie ihre Bank rechtzeitig informieren. Außerdem sind mit der Ausübung Zusatzkosten verbunden. Auch wenn ihr Optionsschein weit im Geld ist, verfällt dieser wertlos wenn Sie die manuelle Ausübung verschlafen.
1.5. Telefon-Handel
Über ihren Discount-Broker können Sie mit den meisten Emittenten auch direkt handeln. Nach einer telefonischen Legitimierung wird die Bank ihre Order entgegen nehmen. Lassen Sie sich immer zuerst den Kurs sagen bevor Sie die Ausführung zu dem genannten Kurs bestätigen. Schreiben Sie sich zusätzlich den Namen des Beraters, sowie die Uhrzeit und sämtliche Orderdaten auf, damit es im Nachhinein nicht zu Missverständnissen kommt. Da die Bank sämtliche Gespräche beim Telefonhandel aufzeichnet, können Sie im Falle einer Fehlbuchung sich dieses von der Bank vorspielen lassen.
1.6. Börsennotierung
Viele Emittenten stellen bereits einige Wochen vor Laufzeitende den Börsenhandel des Optionsscheines ein. Diese Optionsscheine können jedoch meistens weiterhin ausserbörslich gehandelt werden. Erkundigen Sie sich daher frühzeitig beim Emittenten.
1.7. Spread
Der Spread sollte vor allem beim ausserbörslichen Handel ein wichtiges Entscheidungskriterium sein. Wenn der Emittent beispielsweise den Optionsschein 1,00 - 1,05 Euro stellt, also einen Spread von 5 Cent, dann muss der Optionsschein um 5% steigen, also auf 1,05 - 1,10, damit Sie zum Einstiegskurs verkaufen können. Häufig lohnt sich ein Blick auf die Börsen, da Sie hier bei gefragten Optionsscheinen, wie beispielsweise bei Indexscheinen, häufig mit einem anderen Anleger zu einem besseren Kurs ins Geschäft kommen.





































