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Um Ihnen den Einstieg an der Börse zu erleichtern und Ihnen einmal einen groben Überblick zu verschaffen, haben wir die wichtigsten 5 Punkte für Sie in folgender Reihenfolge zusammengefasst.

 

1.1. Information – Grundverständnis der Börse

 

Nach dem Sie unsere Seite aufgerufen haben befinden sie sich schon mitten in der ersten Phase. Der erste und zugleich wichtigste Schritt zum Weg an die Börse ist die Funktionsweise dieser zu studieren. Es ist wichtig die Materie Börse und ihre Zusammenhänge zu verstehen. Alles zu wissen ist nicht notwendig, aber ein gewisses Grundverständnis muss für den Start vorhanden sein. Dies ist ein unerlässlicher Schritt, da auf diesen Grundlagen alle weiteren Entscheidungen aufbauen. Das nimmt anfangs doch einige Zeit in Anspruch, aber die sollten Sie sich unbedingt nehmen. Wo können sie sich informieren:

 

> Börsenwissen auf unserer Seite

> Zeitungen, Magazine, Nachrichten

> Themenspezifische Bücher (Buchshop)

> Freunde und Bekannt (sind oft das einfachste und beste Mittel)

> Fragen sie ihren Bankberater

> Börsenspezifische Internetseiten

> Börsenforum

 

Wichtig bei diesem Schritt ist die Nutzung unterschiedlicher Informationsquellen um nicht einseitig beeinflussbar zu sein. Versteht man die Grundprinzipien der Börse, ist ein Austausch über das erworbene Wissen von enormer Wichtigkeit. Die langjährige Erfahrung anderer Anleger bringt immer wieder neue Erkenntnisse und zeigt weiters bisher unbedachte Möglichkeiten beziehungsweise Risiken auf. Durch einen großen Überblick an subjektiven Meinungen kann verhindert werden, dass man wichtige Faktoren vernachlässigt hat und somit Fehler begeht. Sie können sich sicher sein, auch nach jahrelanger Erfahrung in der Börsenwelt lernen sie noch ständig dazu. Ein guter Börsianer erweitert seinen Horizont ständig.

 

Aber nie vergessen: Die Entscheidung zu ihrem Investment kann ihnen keiner abnehmen. Das Wichtigste ist, dass man selbst 100%ig von seiner Veranlagung überzeugt ist und keine Schnellschüsse praktiziert. Lassen sie sich Zeit und treffen Sie Ihre Entscheidung in Ruhe. Sie werden merken, Schnellschüsse gehen meistens nach hinten los.

 

 

1.2. Ihre persönlichen Ziele (Risiko)

 

Sind sie zum ersten Mal in die Welt der Börse eingetaucht und habe die wichtigsten Grundbegriffe und Zusammenhänge verstanden?! Dann geht es zum nächsten Schritt auf Ihrem Weg zu Ihrer ersten Investition. Stecken Sie sich schon vorab ihre persönlichen Ziele ab und werden sie sich über das mögliche Risiko klar.

 

> Mit welchem Gewinn, sprich mit welcher Performance, sind sie zufrieden?

> Welches Risiko sind Sie bereit einzugehen, um Ihre Ziele zu erreichen?

> Über welchen Zeitraum möchten Sie an der Börse investieren?

> Welche Geldsumme kommt für Sie in Frage?

> Was ist wenn ich mein gesamtes Geld verliere?

 

Dies sind alles grundlegende Fragen über die Sie sich Gedanken machen müssen. Als Hilfestellung im Allgemeinen gilt: Sparbücher liefern im Jahr max. 3 % Rendite, Immobilien 6% und Aktien 10%. Dies sind natürlich nur Durchschnittswerte und können vereinzelnd auch abweichen.

 

Zu den obigen Fragen definiert man verschiedene Anlagetypen. Man differenziert zwischen einem konservativen, einem spekulativen oder risikobewussten Anleger. Sucht der Anleger das geringste Risiko und langfristig sichere Gewinne, fällt er unter die Gruppe der "Konservativen". Nimmt er hingegen ein hohes Risiko in Kauf, um die höchste Rendite zu erzielen, zählt er zur Kategorie der spekulativen Anleger. Der risikobewusste Anleger wiederum achtet darauf, das Risiko zu begrenzen, ohne aber auf die besten Renditechancen zu verzichten. Die genauere Definition und Erklärung der Anlagetypen finden sie unter unserem Punkt „Anlagetypen in unserem Börsenwissen“.

 

 

1.3. Die Geldmenge Ihres Investments

 

Sie müssen sich vor Augen führen, dass die Börse kein Spielplatz ist. Auch wenn die Chance auf Rendite verlockend ist, so ist die Möglichkeit eines Totalverlustes ebenso gegeben. Auf dem Börsenparkett hat sich auch schon so mancher Profi seine Finger verbrannt. Deswegen überlegen Sie sich gut mit welcher Geldmenge Sie handeln möchten.

 

Bevor Sie eine Order durchführen (z.B. Kaufen) machen Sie einen Blick auf Ihr verfügbares Kapital. Jeder muss für sich selbst entscheiden wie viel Geld er anlegen kann und wie lange man es binden will. Es sollte nur das Geld angelegt werden, welches in absehbarer Zeit nicht gebraucht wird und die Höhe der Anlagesumme sollte immer so gewählt werden, dass man bei einem möglichen Totalverlust nicht in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Gerade für den Anfang ist weniger oft mehr. Kaufen Sie Aktien oder andere Produkte niemals auf Kredit.

 

 

1.4. Wahl des Anlageprodukts

 

Wie Sie auch in unserem Börsewissen nachlesen können, gibt es eine große Zahl von verschiedenen Anlageprodukten mit dazugehörigen Untergruppen aus denen Sie auswählen können. Um die wichtigsten zu nennen:

 

> Aktien

> Fonds

> Zertifikate

> Anleihen

> Optionsscheine

 

Zuerst müssen Sie über Grundinformationen der verschiedenen Anlagemöglichkeiten Bescheid wissen. Es müssen jeweils die Funktionsweisen, die Chancen und Risiken, die Anlagedauer und die Kosten beachtet und verstanden werden.

 

Aufgrund der Informationen, der persönlichen Zielsetzung, Risikofreudigkeit und dem beabsichtigten Investitionsvolumen entscheidet man sich für eine oder mehrere Produkte.

 

Für den Einstieg empfehlen sich Fonds, Index-Zertifikate oder auch herkömmliche Aktien. Ob mit oder ohne Absicherung (z.B. Garantiefond) muss man selbst entscheiden. Zu beachten ist weiters eine mögliche Streuung des Risikos. Auf der sicheren Seite steht man als Anleger, wenn man nicht alles auf eine Aktie oder auf ein Aktienprodukt setzt. Es empfiehlt sich, sein Geld auf verschiedene Aktien (Produkte) zu streuen. Dadurch werden Kursrückgänge bei einzelnen Werten von besser laufenden Papieren aufgefangen. Je weniger die Werte im Depot miteinander korrelieren, also sich gleichlaufend bewegen, desto geringer fällt ein Rückschlag eines einzelnen ins Gewicht. Noch besser ist die Streuung des Kapitals in verschiedene Anlageformen. Dazu zählen festverzinsliche Wertpapiere, Aktienfonds usw. Ist eine solche Mischung zu teuer oder zu aufwendig, empfiehlt sich eine Anlage mit nicht allzu hohem Risiko.

 

Sind Sie der Meinung, sich schon gut an den Börsen auszukennen steht Ihnen natürlich die ganze Bandbreite der Produkte für Ihre Investitionen zur Verfügung. Halten Sie sich vor Augen: Je höher die Chance auf eine hohe Rendite desto größer das Risiko. Letztlich bleibt es Ihnen überlassen wie Sie sich entscheiden.

 

 

1.5. Wie handeln Sie? (auch genannt traden, wo kaufen und verkaufen Sie Ihre Aktien)

 

Eigentlich wären sie jetzt startklar. Das Grundverständnis ist vorhanden, die Anlagestrategie durchgedacht! Sie haben sich für eine oder mehrer Anlageformen entschieden und wissen welche Geldmenge Sie investieren wollen.

 

Der letzte Punkt ist die Entscheidung über welche Institution Sie ihre Aktien kaufen. Ob Broker oder Bank – kommt natürlich individuell auf die Häufigkeit Ihrer Trades bzw. die Gebühren der Institutionen an. Grundsätzlich ist es so, dass die Online-Broker billigere Gebühren anbieten als die Bankinstitute und bei einer größeren Anzahl von Trades zu bevorzugen sind. Andererseits bieten Bankinstitute gerade für Börseneinsteiger Beratungen an, welche für den Einstieg teilweise sehr hilfreich sein können. Ihr Bankinstitut kann auch die gesamte Abwicklung für Sie erledigen. Dies ist besonders dann hilfreich, wenn Ihre Investments einmalig sind oder sich in einem kleinen Rahmen halten und Sie sich nicht mit der Thematik auseinandersetzen wollen.

 

Mit Ihrem Onlinedepot von Ihrer Bank oder Ihrem Onlinebroker sind Sie dann in der Lage, von jedem Ort dieser Welt mit Internetanschluss Ihre gewünschten Aufträge durchzuführen.

 

Es fallen auf Ihrem Depot/Konto Gebühren an. Diese variieren natürlich von Institut zu Institut. Beachten Sie weiters die Sondergebühren für Fremdbörsen (New York, Tokio etc.) und die Art des Anlageprodukts (z.B Fondsgebühr). Welche Gebühren fallen grundsätzlich bei einem Online Broker an:

 

> Depotgebühr

> Ordergebühr (Kauf/Verkauf)

> Auslandsgebühren

> Direkthandel

> eventuell Fondsgebühren

 

Wie Sie sehen ist natürlich nichts kostenlos. Vergleichen Sie daher zwischen den Angeboten und beachten Sie Sonderaktien der verschiedenen Institute. Damit können Sie, vor allem am Anfang, Geld sparen.


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