
Inflation Allgemein - bezeichnet in der Volkswirtschaftslehre einen andauernden, ?signifikanten? Anstieg des Preisniveaus. Es verändert sich also das Austauschverhältnis von Geld zu allen anderen Gütern zu Lasten des Geldes. Daher kann man unter Inflation auch eine Geldentwertung verstehen. Um ?alle anderen Güter? fassbar zu machen, werden Indizes oder Warenkörbe definiert.
Am häufigsten wird zur Messung der Inflation der Preisindex der Lebenshaltungskosten herangezogen, die so genannte Inflationsrate. Der Index wird mit Hilfe eines Warenkorbs berechnet, der in einem bestimmten Jahr (Basisjahr) repräsentativ für einen durchschnittlichen Haushalt ist.
Die Inflation an der Wurzel packen und nicht die Symptome bekämpfen wäre ein erklärter Wunsch, nur ganz so einfach ist es dies nicht, es gibt unzählige Maßnahmen zu nennen: Energiepreismonitoring, mehr Wettbewerb, Liberalisierung ...
Am häufigsten wird zur Messung der Inflation der Preisindex der Lebenshaltungskosten herangezogen, die so genannte Inflationsrate. Der Index wird mit Hilfe eines Warenkorbs berechnet, der in einem bestimmten Jahr (Basisjahr) repräsentativ für einen durchschnittlichen Haushalt ist.
Die Inflation an der Wurzel packen und nicht die Symptome bekämpfen wäre ein erklärter Wunsch, nur ganz so einfach ist es dies nicht, es gibt unzählige Maßnahmen zu nennen: Energiepreismonitoring, mehr Wettbewerb, Liberalisierung ...

Inflation Auswirkungen - lässt sich in verschiedene Geschwindigkeiten (schleichend, trabend, galoppierend und Hyperinflation) und Phasen (akzelerierte Phase - stabilisierte Phase - dezelerierte Phase) gliedern.
Durch die Inflation kommt es zu einer Senkung der Reallöhne, da die Gewerkschaften meist nicht in der Lage sind, schnell genug Lohnsteigerungen durchzusetzen. Ebenso sinken die Realeinkommen von Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, da Sozialleistungen vom Staat meist nicht entsprechend der Inflation erhöht werden. Spürbar wird die Inflation, Stichwort Teuerung besonders bei Nahrungsmittel- Einzelhandel im Gas- und Strombereich sowie bei Treibstoffen.
Besonders hart wird es wenn Lebensmittelpreise wie zum Besipiel im Vergleich zwischen 2007 und 2008 um mehr als 7%, Eier und Milch um 11%, Brot um 12% und ...
Durch die Inflation kommt es zu einer Senkung der Reallöhne, da die Gewerkschaften meist nicht in der Lage sind, schnell genug Lohnsteigerungen durchzusetzen. Ebenso sinken die Realeinkommen von Personen, die auf Sozialleistungen angewiesen sind, da Sozialleistungen vom Staat meist nicht entsprechend der Inflation erhöht werden. Spürbar wird die Inflation, Stichwort Teuerung besonders bei Nahrungsmittel- Einzelhandel im Gas- und Strombereich sowie bei Treibstoffen.
Besonders hart wird es wenn Lebensmittelpreise wie zum Besipiel im Vergleich zwischen 2007 und 2008 um mehr als 7%, Eier und Milch um 11%, Brot um 12% und ...

Konjunktur Allgemein - Als Konjunktur bezeichnet man die Gesamtsituation einer Volkswirtschaft. Sie leitet sich aus der gleichzeitigen Betrachtung verschiedener volkswirt- schaftlicher Größen ab. Der wichtigste Indikator ist das BIP.
Sie ist dabei durch Konjunkturzyklen, mehrjährige Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität in marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften, gekennzeichnet. Diese Zyklen betreffen die Wirtschaft als Ganzes und weisen eine Regelmäßigkeit auf.
Konjunkturzyklen bestehen im Regelfall aus Aufschwungphasen (Expansion), der Hochkonjunktur (Boom), Abschwungphasen (Rezession) und den Tiefphasen (Depression). Tiefphasen können Normaltiefphasen (positives Wirtschaftswachstum), Stagnationen (kein Wirtschaftswachstum), Rezessionen (gering negatives Wirtschaftswachstum) oder Depressionen ...
Sie ist dabei durch Konjunkturzyklen, mehrjährige Schwankungen der wirtschaftlichen Aktivität in marktwirtschaftlich organisierten Volkswirtschaften, gekennzeichnet. Diese Zyklen betreffen die Wirtschaft als Ganzes und weisen eine Regelmäßigkeit auf.
Konjunkturzyklen bestehen im Regelfall aus Aufschwungphasen (Expansion), der Hochkonjunktur (Boom), Abschwungphasen (Rezession) und den Tiefphasen (Depression). Tiefphasen können Normaltiefphasen (positives Wirtschaftswachstum), Stagnationen (kein Wirtschaftswachstum), Rezessionen (gering negatives Wirtschaftswachstum) oder Depressionen ...

Brutteinlansprodukt - Das Bruttoinlandsprodukt ist ein Maß für die wirtschaftliche Leistung einer Volkswirtschaft.Das BIP gibt alle neu zur Verfügung stehenden Waren und Dienst- leistungen zu ihren aktuellen Marktpreisen an, die im Inland innerhalb einer definierten Periode von In- und Ausländern hergestellt wurden und dem Endverbrauch dienen.
Werden Güter nicht direkt weiterverwendet, sondern auf Lager gestellt, gelten sie ebenfalls als Endprodukt (Vorratsveränderungen). Auf Grund der Betrachtung in Marktpreisen ist das (nominale) BIP abhängig von der Inflation der betrachteten Volkswirtschaft. Das nominale BIP steigt/sinkt bei Geldentwertung/Deflation und daraus folgend steigenden/sinkenden Marktpreisen.
Die Aussagekraft des BIPs bezüglich Wohlstand und Lebensqualität der Menschen in einer Volkswirtschaft ist ungenau, da folgende Faktoren nicht oder nur ...
Werden Güter nicht direkt weiterverwendet, sondern auf Lager gestellt, gelten sie ebenfalls als Endprodukt (Vorratsveränderungen). Auf Grund der Betrachtung in Marktpreisen ist das (nominale) BIP abhängig von der Inflation der betrachteten Volkswirtschaft. Das nominale BIP steigt/sinkt bei Geldentwertung/Deflation und daraus folgend steigenden/sinkenden Marktpreisen.
Die Aussagekraft des BIPs bezüglich Wohlstand und Lebensqualität der Menschen in einer Volkswirtschaft ist ungenau, da folgende Faktoren nicht oder nur ...

Volkswirtschaftliche Einflüsse auf die Börse - Volks- wirtschaftliche Indikatioren sind jedermann geläufig - ihre hohe Relevanz für die persönlichen Anlageentscheidungen zumeist aber nicht. Denn diese Indikatoren sind es, die - über den ganz groben Rahmen der konjunkturellen Zyklen hinaus - das entweder positive oder negative Umfeld für die Börsen generieren. Die wichtigsten Größen, an denen Sie abwägen können, ob ein Investment zu diesem Zeitpunkt grundsätzlich Sinn macht oder nicht, stellen wir Ihnen hier vor.
Wie kommt die Konjunktur nach einer Rezession wieder richtig in Fahrt? Neben den "gesundgeschrumpften" Unternehmen sind zumeist zusätzliche Stimulanzien erforderlich, bis die gesamte Wirtschaft wieder ein Wachstum vorweisen kann. Die oft verleugneten, aber in aller Regel dennoch vorhandenen Konjunkturprogramme sind es, die diese positiven Effekte auf die Volkswirtschaft ausüben sollen. Die öffentliche Hand vergibt in diesen ...
Wie kommt die Konjunktur nach einer Rezession wieder richtig in Fahrt? Neben den "gesundgeschrumpften" Unternehmen sind zumeist zusätzliche Stimulanzien erforderlich, bis die gesamte Wirtschaft wieder ein Wachstum vorweisen kann. Die oft verleugneten, aber in aller Regel dennoch vorhandenen Konjunkturprogramme sind es, die diese positiven Effekte auf die Volkswirtschaft ausüben sollen. Die öffentliche Hand vergibt in diesen ...

Betriebswirtschaftliche Einflüsse auf die Börse - Um die-jenigen Aktien aus der Masse herauszufiltern, welche die größten Chancen auf Kursgewinne aufweisen, muss man sich mit den Kennzahlen (KGV, Buchwert, KBV, Gewinn, Dividendenrendite etc.) eines Unternehmens vertraut machen. Viele dieser betriebswirtschaftlichen Indikatoren sind Ihnen sicherlich bereits geläufig. Im Fernsehen und in der Fach- presse gleichermaßen wird oft von Gewinnen, dem Buch- wert, Kurs-Gewinn-Verhältnis oder Cash Flow gesprochen.
Jeweils nach Ende eines Geschäftjahres muss eine Aktiengesellschaft eine Bilanz erstellen. Diese Bilanz können Sie über Ihre Hausbank oder direkt beim Unternehmen anfordern. Doch die wichtigsten Eckdaten werden im allgemeinen ohnehin in der Wirtschaftspresse veröffentlicht. Wichtig ist dabei vor allem der Vergleich zu den jeweiligen Zahlen des Vorjahres. Steigen die Gewinne an, und wenn ja, wieso? Die Tücken einer ...
Jeweils nach Ende eines Geschäftjahres muss eine Aktiengesellschaft eine Bilanz erstellen. Diese Bilanz können Sie über Ihre Hausbank oder direkt beim Unternehmen anfordern. Doch die wichtigsten Eckdaten werden im allgemeinen ohnehin in der Wirtschaftspresse veröffentlicht. Wichtig ist dabei vor allem der Vergleich zu den jeweiligen Zahlen des Vorjahres. Steigen die Gewinne an, und wenn ja, wieso? Die Tücken einer ...


Konjunkturpolitik - Unter Konjunkturpolitik versteht man die Summe wirtschaftspolitischer Maßnahmen, die darauf ausgerichtet sind, die Konjunktur zu glätten und ein möglichst gleichmäßiges, positives Wirtschaftswachstum zu erreichen. Oder anders Definiert ist die Konjunkturpolitik derInbegriff aller staatlichen Maßnahmen die der Beeinflussung des Konjunkturverlaufs dienen. Wichtige Beiträge zur Konjunkturpolitik können die Fiskalpolitik, die Geldpolitik, die Außenwirtschaftspolitik und die Lohnpolitik leisten.
Fiskalpolitik ist ein wirtschaftspolitisches Instrument des Staates. Sie ist ein Teilbereich der Finanzpolitik und wird oft fälschlicherweise mit dieser gleichgesetzt. Fiskalpolitik ist des Weiteren ein wichtiges Element der Konjunkturpolitik. Sie beabsichtigt mittels der Beeinflussung von Steuern und Staatsausgaben die konjunkturellen Schwankungen auszugleichen und damit ein stabiles wirtschaftliches Wachstum zu erhalten, wobei auch ein hoher ...
Fiskalpolitik ist ein wirtschaftspolitisches Instrument des Staates. Sie ist ein Teilbereich der Finanzpolitik und wird oft fälschlicherweise mit dieser gleichgesetzt. Fiskalpolitik ist des Weiteren ein wichtiges Element der Konjunkturpolitik. Sie beabsichtigt mittels der Beeinflussung von Steuern und Staatsausgaben die konjunkturellen Schwankungen auszugleichen und damit ein stabiles wirtschaftliches Wachstum zu erhalten, wobei auch ein hoher ...

Wechselkursrisiko - Eine weitere wichtige Rahmenbedingung für ein günstiges oder eben ungünstiges Börsenumfeld sind die Wechselkurse, oder anders ausgedrückt: Der Wert des Euro in Relation zu den wichtigsten anderen Währungen (der Außenwert des Euro). Wechselkursunsicherheit tritt für Marktakteure immer dann auf, wenn erstens ein Geschäft in ausländischer Währung abgewickelt wird, dabei zweitens Hin- und Rücktausch zeitlich auseinanderfallen und drittens der Wechselkurs zwischen beiden beteiligten Währungen flexibel ist.
Ein individueller Marktakteur kann Wechselkursunsicherheiten beispielsweise durch Absicherungsgeschäfte (Hedging) vermeiden. Beispiele hierfür sind Optionen und Swaps auf dem Devisenmarkt. Darüber hinaus ist auch eine Eliminierung der Unsicherheiten durch Kurssicherungsgeschäfte möglich - d. h. die Absicherung zukünftiger Devisenzahlungseingänge und -ausgänge über den ...
Ein individueller Marktakteur kann Wechselkursunsicherheiten beispielsweise durch Absicherungsgeschäfte (Hedging) vermeiden. Beispiele hierfür sind Optionen und Swaps auf dem Devisenmarkt. Darüber hinaus ist auch eine Eliminierung der Unsicherheiten durch Kurssicherungsgeschäfte möglich - d. h. die Absicherung zukünftiger Devisenzahlungseingänge und -ausgänge über den ...

Wirtschaftspolitik - Unter der Wirtschaftspolitik versteht man die Gesamtheit der Maßnahmen, mit denen der Staat regelnd und gestaltend in die Wirtschaft eingreift. Wirtschaftspolitik legt die Spielregeln fest, innerhalb derer die weitgehend privat organisierte Wirtschaft sich mit all ihren verschiedenen Akteuren entfalten kann.
Ziel der Wirtschaftspolitik ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Bürger durch Beschäftigungssicherung, Einkommenswachstum und faire Einkommensverteilung unter Berücksichtigung angemessener Sozial- und Umweltstandards.
Grundsätzlich wird Wirtschaftspolitik eingeteilt in Ordnungspolitik, Strukturpolitik und Prozesspolitik. Erstere zielt auf die Rahmenbedingungen ab, unter denen die Wirtschaftssubjekte ihre Entscheidungen fällen, zweitere beinhaltet Eingriffe auf die regionale und ...
Ziel der Wirtschaftspolitik ist die nachhaltige Verbesserung der Lebensqualität der Bürger durch Beschäftigungssicherung, Einkommenswachstum und faire Einkommensverteilung unter Berücksichtigung angemessener Sozial- und Umweltstandards.
Grundsätzlich wird Wirtschaftspolitik eingeteilt in Ordnungspolitik, Strukturpolitik und Prozesspolitik. Erstere zielt auf die Rahmenbedingungen ab, unter denen die Wirtschaftssubjekte ihre Entscheidungen fällen, zweitere beinhaltet Eingriffe auf die regionale und ...

Staatsverschuldung - Die Staatsverschuldung bezeichnet die vom Staat akzeptierten Gesamtforderungen der kreditgebenden Gläubiger an den Staat. Die Staatsverschuldung wird dabei in der Regel netto betrachtet, das heißt, die Verbindlichkeiten gegenüber Privaten werden um die Forderungen des Staates gegenüber Privaten vermindert. Bei den Schulden eines Staates unterscheidet man interne Schulden, d. h. Staatsschulden in eigener Währung, und externe Schulden, das ist die Verschuldung in ausländischer Währung.
Bei einer hohen Staatsverschuldung besteht für die Regierungen in Ländern mit nicht unabhängigen Zentral- banken häufig ein starker Anreiz, das Zinsniveau künstlich niedrig zu halten und Zusatzeinnahmen durch die Ausweitung der Bargeldmenge zu schaffen. Beide Maßnahmen führen zu Inflation. Vielfach enden Situationen, in denen Staaten überschuldet sind, in Hyperinflation und Währungsreform. ...
Bei einer hohen Staatsverschuldung besteht für die Regierungen in Ländern mit nicht unabhängigen Zentral- banken häufig ein starker Anreiz, das Zinsniveau künstlich niedrig zu halten und Zusatzeinnahmen durch die Ausweitung der Bargeldmenge zu schaffen. Beide Maßnahmen führen zu Inflation. Vielfach enden Situationen, in denen Staaten überschuldet sind, in Hyperinflation und Währungsreform. ...

Arbeitsmarktpolitik - Der Arbeitsmarktpolitik wird die Aufgabe zugewiesen, zur Verhütung und Beseitigung von Arbeitslosigkeit beizutragen, unter Wahrung sozialer und ökonomischer Grundsätze, und damit auf ein möglichst vollständiges, wirtschaftlich sinnvolles und nachhaltiges Zusammenführen von Arbeitskräfteangebot und -nachfrage hinzuwirken. Grundsätzlich lässt sich Arbeitsmarktpolitik in "passive" und "aktive" Arbeitsmarktpolitik unterteilen.
Während passive Arbeitsmarktpolitik primär darauf ausgerichtet ist, die materiellen Schäden bei den von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen und ihren Angehörigen für eine gewisse Zeitdauer abzumildern, zielt die aktive Arbeitsmarktpolitik darauf ab, arbeitslosen Personen insbesondere nicht-materielle Unterstützung zur (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu geben. Darüber hinaus wird von "proaktiver" Arbeitsmarktpolitik gesprochen, wenn von Arbeitslosigkeit bedrohte ...
Während passive Arbeitsmarktpolitik primär darauf ausgerichtet ist, die materiellen Schäden bei den von Arbeitslosigkeit betroffenen Personen und ihren Angehörigen für eine gewisse Zeitdauer abzumildern, zielt die aktive Arbeitsmarktpolitik darauf ab, arbeitslosen Personen insbesondere nicht-materielle Unterstützung zur (Wieder-) Eingliederung in den Arbeitsmarkt zu geben. Darüber hinaus wird von "proaktiver" Arbeitsmarktpolitik gesprochen, wenn von Arbeitslosigkeit bedrohte ...













