© Willfried Gredler-Oxenbauer / Picturedesk.com

Anadi Bank: Teilverkauf, nein. Stellenabbau, möglich

Insider Nº167 / 15 26.10.2015 News

Die Austrian Anadi Bank (Anadi), Nachfolgebank der früheren Hypo-Alpe-Adria, dementiert einen angeblichen Teilverkauf der Bank. Anfang der Woche habe ich Zeitungsberichte gefunden, die eine Kapitalspritze und einen Sozialplan bei der Anadi notwendig sahen (wie hier im ‚Standard‘). Das Ganze ist bei dem Tohuwabohu um die UniCredit Bank Austria AG ein wenig untergegangen. In den Berichten wurde spekuliert, dass 49 Prozent der Bank um 25 Millionen Euro verkauft werden sollen. Kein Dementi gibt es von der Anadi (60.000 Kunden) aber zu den kolportierten Filialschließungen und dem Stellenabbau (100 von 430 Stellen sollen betroffen sein). Ich denke, da könnte sich bald etwas tun. Selbst die Anadi gesteht, dass das Filialnetz und der Vertriebszugang in Überarbeitung sind. Das Sagen bei der Anadi hat die britisch-indische Investorenfamilie Kanoria (hier ein altes Interview zum Standort Österreich mit einem „Kanorianer“). Die Eigentümerfamilie möchte die Anadi aber nach wie vor in Österreich weiterentwickeln. Nicht nur bei der Anadi sondern auf dem ganzen Bankensektor tut sich momentan wirklich einiges. Hier kannst du über WIFO-Einschätzungen zum heimischen Bankensektor nachlesen. Jeder dritte Bankenjob soll wackeln!

Conwert: Rebellen erobern Verwaltungsrat
Unfairer Squeeze-Out: Rasinger zerrt Bene vor den Kadi
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Bank Austria-Demontage: Filetierung von Bank als Folge?
800-Millionen-Deal?: Bank Austria-Kunden an Bawag PSK
1

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.