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Crowdfunding: Rasinger grätscht Rapid

Insider Nº3 / 16 8.1.2016 News

Neulich ist mir Wilhelm (Rasinger), IVA-Präsident, im 14. Wiener Gemeindebezirk in der Nähe seines Büros über den Weg gelaufen. Ich war am Weg nach Hütteldorf und musste sofort an Wilhelms skeptische Aussagen zur Crowdfunding-Initiative (Rapid „InvesTOR“) des in Hütteldorf ansässigen Fußballklubs SK Rapid Wien (Rapid) denken.

Wilhelm wertet die Crowdfunding-Initiative der Grün-Weißen (siehe Video)  nämlich als eine wohldurchdachte PR-Aktion. Ein scharf kalkulierender Investor darf laut Wilhelm das laufende Angebot von Rapid nicht annehmen (eigentlich hat er recht, Emotionen haben bei der Veranlagung nichts verloren). Subventionen für das neue Stadion und Transfereinnahmen würden die Bilanz massiv verschönern. Meiner Meinung nach sollten Emotionen nicht auf Anlageentscheidungen einwirken.

Insgesamt beabsichtigt Rapid drei Millionen Euro über Crowdfunding einzunehmen. Mit heutigem Stand wurden bereits mehr als 2,4 Millionen Euro eingesammelt. Bleibt zu hoffen, dass den Anlegern ein ähnliches Schicksal wie bei der Rapid-Aktie (erinnere dich an das IPO mit Mike Lielacher) erspart bleibt! Mit Investmentbanker Martin (Bruckner) von der Allianz haben sie nämlich einen Top-Finanzreferent im Präsidium.

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