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Immofinanz: Russland-Verkauf ist Option

Insider Nº77 / 16 22.3.2016 News

Schon Anfang Februar hat Oliver (Schumy), Vorstandschef der Immofinanz AG, von massiven Abwertungen für das dritte Quartal 2015/2016 gesprochen. Noch vor ein paar Tagen war der Immo-Boss wegen einer 400 Millionen Euro schweren Abschreibung für fünf Einkaufszentren in Moskau in aller Munde. Im Wirtschaftsblatt nannten Analysten nun schwere Bedenken. Sie befürchten weitere Abwertungen in Russland (würde zu einem Verlust in dreistelliger Millionenhöhe führen). Hintergrund: In Russland wird der Immobilienmarkt von externen Faktoren (Putins Außenpolitik und der Ölpreis bestimmen Wert der Moskauer Einkaufszentren) dominiert. Nun muss Oliver schauen, was er mit seinem Russland-Portfolio macht. Er sagt, dass sogar ein Spin-off oder ein Verkauf möglich wären.  Für Analysten Wolfgang (Matejka) wäre das zu begrüßen. So schnell geht das aber nicht, so Oliver:

„Wir wollen uns auf sämtliche Optionen vorbereiten und über diese verfügen können.“

Da kommt der neue Finanzvorstand Stefan Schönauer (ersetzt Birgit Noggler) bestimmt auch gleich zum Einsatz. Letztendlich ist es schon tragisch finde ich, wenn man bedenkt, dass Russland die ehemalige Cash-Cow der Immofinanz AG war.

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