Erste Sparinvest: Cashcow trotz Rotstift

Insider Nº99 / 16 12.4.2016 News

Gute Gewinne vermeldet die Erste-Sparinvest KAG. 2015 steigerte man den Jahresüberschuss von 22,7 auf 29,4 Millionen Euro, immerhin ein Plus von 30 Prozent. Wie ich erfahren habe, trägt zu diesem Ergebnis auch ein Kostenreduktionsprogramm bei, das die Muttergesellschaft Erste Asset Management (EAM) 2015 startete. Trotz solider Geschäftsentwicklung, soll man sich das ehrgeizige Ziel gesetzt haben, zehn Prozent der Kosten zu reduzieren. Auf das gute Ergebnis aufbauen soll jetzt auch Markus (Kaller). Der Wertpapierprofi (im Bild) verstärkt seit April die Geschäftsführung bei Österreichs größter Fondsgesellschaft.

Markus Kaller Erste Sparinvest

Das Ergebnis der Mutter Erste Asset Management sieht übrigens nicht ganz so gut aus.  Ihr Jahresüberschuss  verringerte sich von  17,2 auf 15,7 Millionen Euro. Für den Rückgang verantwortlich ist ein Verlust durch die Verschmelzung mit der tschechischen Tochter Investicni Spolecnost Ceske Sporitelny (ICS).

Ein gutes Jahresergebnis präsentierte übrigens die C-Quadrat Investment AG . Mit einem Nettogewinn von 20,7 Millionen Euro verzeichnet die Wiener Aktiengesellschaft (die kurz vor einem Delisting steht) ihr zweitbestes Ergebnis der Unternehmensgeschichte. Gleichzeitig verringerte man den Personalaufwand um fünf Prozent.

Heißer Stuhl: Löscher neuer Chef-Aufpasser der OMV
Kursmanipulation: Telekom-Prozess startet neu
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Wiener Börse: Niemand will den Chefposten
Nach Panama-Leaks: Chef der Hypo Vorarlberg geht

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.