© Flughafen Wien AG

Flughafen Wien: IFM-Angebot zu schlecht?

Insider Nº101 / 16 14.4.2016 News

Aktienbesitzer der Flughafen Wien AG dürfen sich auf den ersten Blick freuen. Das 100-Euro-Übernahmeangebot pro Aktie (das der australische Pensionsfonds IFM unlängst auf den Tisch legte und somit auf 39,9 Prozent aufstocken will) ist doch etwas- vor allem wenn man bedenkt, dass das Unternehmen vor drei Jahren noch weniger als die Hälfte wert war. Also zuschlagen? Der gute Schein trügt, meint nun der amtierende Vorstand des Flughafens und ich bin der Meinung, dass man sich seine Argumente sehr gut anschauen muss.

Hier die Kernpunkte: Durch das für die Terminalerweiterung angestrebte Investitionsprogramm bis 2023 und die Aufstockung des Flughafens Malta versprechen die Vorstandsdirektoren Günther (Ofner) und Julian (Jäger) höhere Erlöse und mehr Rentabilität. Das 100-Euro-Angebot könnte also doch unter dem mittelfristigen Kurspotenzial liegen.

Ich stelle mir weiter die Frage, ob ein weiterer Rückgang des Streubesitzes der Aktie gut täte. Wegen zu wenig Volatilität ist die Flughafen Wien AG bekanntlich heuer bereits aus dem ATX gefallen. Wird das Angebot von IFM angenommen, würde sich der Streubesitz auf rund zehn Prozent halbieren. Eine Rückkehr in den ATX so in weite Ferne rücken. Dann kann man gleich ein Delisting anstreben.

Gericht untersagt: Delisting von BWT vorerst gescheitert
Erste Sparinvest: Cashcow trotz Rotstift
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Heißer Stuhl: Löscher neuer Chef-Aufpasser der OMV
Kursmanipulation: Telekom-Prozess startet neu

Jetzt Abonnieren

LINKEDIN RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.