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35 Millionen: Details zur Pleite der Wienwert-Mutter

Insider Nº12 / 18 22.1.2018 News

Wie ich dir berichtet hatte, ist die Mutter der Wienwert AG, die WW Holding AG zahlungsunfähig. Wienwert-Vorstandschef Stefan (Gruze) hat jetzt in einem offenen Brief Details bekanntgegeben. Demnach sind 16 Anleihen in Höhe von insgesamt 35 Millionen Euro und rund 900 Investoren betroffen. Die Stückelungen betrugen 50.000 bis 100.000 Euro. Stefan hat sich auch direkt an die Anleger gewandt:

„Der Vorstand der Gesellschaft entschuldigt sich bei Ihnen mit dem Ausdruck größten Bedauerns, dass die Problemstellungen aus der Vergangenheit nicht gelöst und das Unternehmen nicht saniert werden konnte – und Ihnen schlussendlich hierdurch Verluste entstehen werden.“

Du erinnerst dich bestimmt, dass Stefan am 1. April 2016 den Vorstandsvorsitz übernommen hatte mit dem Ziel, das Immobilienunternehmen zu restrukturieren. Hier findest du nochmals Details dazu. Von 2010 bis April 2016, in dem Zeitraum wurde der Großteil der Anleihen begeben, waren Nikos (Bakirzoglu) und Wolfgang (Sedelmayer) alleinige Vorstände der Gruppe. Hier habe ich für dich einen TV-Spot der ehemaligen Vorstände Nikos und Wolfgang aus dem Jahr 2015 gefunden:

Stefan rechnet im schlimmsten Fall mit einem Totalverlust. Die Anleihen der Wienwert AG (ISIN AT0000A1W4Q5 und AT0000A1YG24) sind genausowenig vom Insolvenzverfahren betroffen wie der Sponsorvertrag mit Rapid Wien. Aufgrund „kreditschädigender Falschinformationen“  in einem Artikel in „Die Presse“ will Stefan die Zeitung klagen. Die Webseite des Unternehmens www.wienwert.at lässt sich derzeit nicht öffnen.

Auf Twitter geht es immer noch rund:

Hier ist der TV-Spot zur Zeichnung der Anleihe der Wienwert AG, die nicht vom Verfahren betroffen ist:

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