© Hans Ringhofer / picturedesk.com

Bank-Austria-Mutter: Unicredit liebäugelt mit Societe Generale

Insider Nº169 / 18 4.6.2018 News

Ich habe gelesen, dass die Bank-Austria-Mutter Unicredit über eine Fusion mit dem französischen Konkurrenten Societe Generale nachdenkt. Damit würden sich zwei Giganten (Börsenwert jeweils etwa 30 Milliarden Euro) der europäischen Bankenbranchen vereinen. Dies könnte der Startschuss für eine vielerorts erwartete Fusionswelle im europäischen Bankensektor bedeuten.

Dass dieser Deal so leicht von statten geht, wie sich der französischstämmige Unicredit-Chef Jean-Pierre (Mustier) das vorstellt, glaube ich aber nicht. Anders als Jean-Pierre hätten die Großbanken wohl ihre liebe Not mit dem kulturellen Spagat. Unicredit und Societe Generale sind keine gesichtslosen Großkonzerne. Beide Unternehmen haben eine starke nationale Prägung. Das spürt man auch bei der Unicredit Bank Austria AG. Etwas zynisch könnte man sagen, dass die wichtigen Entscheidungen in Wien nicht auf Deutsch, sondern Italienisch getroffen werden.

Ein anderes Beispiel aus Österreich könnte den Fusionsbefürwortern allerdings Hoffnung machen. Die Übernahme von Assetmanager Pioneer (gehörte der Unicredit) durch Amundi (gehört zum Teil der Societe Generale) zeigt, dass die Unternehmen prinzipiell miteinander können.

Alpine-Pleite: Deloitte kommt davon
Abatec: Zwei Promi-Investoren schlagen zu
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
C-Quadrat: Im Schatten des Chefs tut sich was
Mifid II: Täglicher Alptraum der Asset Manager

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.