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Karlskirche-Banner: Zürich ärgert polemische Aktion

Insider Nº197 / 18 27.6.2018 News

Die Zürich Versicherungs-AG will ihre Immobilie am Karlsplatz ausbauen. Der Bürgerinitiative „Rettet die Karlskirche“ geht das gänzlich gegen den Strich. Sie fürchten, durch den geplanten Ausbau des „Winterthur-Hauses“ (steht direkt neben der Karlskirche) würde das weltberühmte Kulturerbe „zugebaut“.

Um diesen Protest zu unterstreichen hat die Bürgerinitiative einen Banner mit der Aufschrift „Rettet die Karlskirche vor der Verschandelung durch die Zurich“ an der Kirche angebracht. Über den Banner an der Kirche ist die Versicherung nicht erfreut und hat bei Pfarre und Erzdiözese um das Entfernen des Banners gebeten. So eine polemische, unsachliche und irreführende Aktivität passe nicht zu einem Gotteshaus. Sie lässt mir ausrichten:

„Es stehen der Kirche sicherlich andere Mittel und Wege zur Verfügung, ästhetische oder städtebauliche Kritik zu üben. Wir sind jedenfalls weiterhin offen für Gespräche und Dialog.“

Der (nicht genehmigte) Banner wird wenig ausrichten. Denn die Stadt Wien und die Zürich Versicherungs-AG haben sich geeinigt. Der Gemeinderat wird heute einen entsprechenden Beschluss fassen.

Ich verstehe die Sorge um das Wiener-Stadtbild. (Allein schon aus touristisch-ökonomischen Überlegungen). Mit den geplanten Abänderungen und Auflagen sollten aber alle Parteien zufriedengestellt sein.

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