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Post-Aus: Fintech Group und FMA uneins

Insider Nº348 / 18 29.11.2018 News

Ich finde es schade, dass aus Österreichische Post AG (Post) und Fintech Group AG keine Partner werden. Stell dir vor, die Fintech Group AG hatte erst gar nicht um eine Banklizenz bei der Finanzmarktaufsicht (FMA) angesucht, weil (wie ich dir hier berichtet hatte) allein die Aussicht auf eine bis zu zweijährige Wartezeit (wurde laut Fintech Group von der FMA so kommuniziert) den Deal mit der Post (wollten 2019 als Partner starten) hätte platzen lassen. Die FMA meint indes, ein Konzessionsverfahren hätte nie so lange gedauert.

FMA-Sprecher Klaus (Grubelnik) sagt mir, im Idealfall gibt es für ein Konzessionsverfahren nach sechs Monaten grünes Licht. „Da müssen aber alle Unterlagen stimmig sein“, sagt Klaus. Vielleicht erinnerst du dich an die Bank für Gemeinwohl (lies hier nach), die mit ihrem Antrag auf Konzession als Zahlungsinstitut nach einer weitaus mehr als einjährigen Wartezeit scheiterte.

Dass die Fintech Group AG nicht mit ihrer deutschen Konzession hier in Österreich tätig wurde, liegt laut Sprecher Jörg (Peters) daran, dass die Post auf die österreichische Konzession gepocht habe. Und so schließt sich der Kreis.

Wenn du mich fragst, bringt sich eigentlich die Volksbank Wien AG wieder als Partner der Post ins Spiel. Erinnere dich! Für Volksbank-Vorstandschef Gerald (Fleischmann) kam die Kooperation „zwei Jahre zu früh“, wie er mir im Juli verraten hatte. 2020 scheint ein gutes Jahr für einen Neuanfang zu sein. Was meinst du dazu? Post-Finanzvorstand Walter (Oblin) ist als Chefverhandler jetzt gefordert.

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