Immofinanz-Bond: Luxemburg bekommt Vorzug vor Wien

Insider Nº15 / 19 23.1.2019 News

Die Immofinanz AG hat ihre vor zwei Wochen angekündigte 500-Millionen-schwere Anleihe (ich hatte dir hier berichtet) mit einer Verzinsung von 2,625 Prozent bei institutionellen Investoren erfolgreich (Orderbuch lag bei 750 Millionen Euro) platziert. Interessant finde ich, dass die Platzierung an der Luxemburger Börse erfolgte. Falls du es nicht weißt: Luxemburg gilt bei Anleihen dieser Größe als der klassische, internationale Listingplatz.

Immofinanz-Vorstandschef Oliver (Schumy) überlegt auch ein Listing an der Wiener Börse (wird den Antrag stellen), das ist aber frühestens am 30. Jänner 2019 möglich. Grund dafür ist, dass der Bond-Handel an der Wiener Börse von Xetra auf Xetra T7 umgestellt wird.

Mit dem Emissionserlös refinanziert Oliver teurere Bankfinanzierungen und erhöht die Hedging-Quote (sagt aus, zu wie viel Prozent Finanzverbindlichkeiten gegen Zinsänderungen abgesichert oder fix verzinst sind).

Eine Unternehmensanleihe in dieser volatilen Zeit erfolgreich zu platzieren (erinnere dich an die UBM Development AG!) kann was. Da haben Deutsche Bank AG, JP Morgan, Societe Generale und Unicredit als Joint Bookrunner und Joint Lead Manager gute Arbeit geleistet.

Problem-Welle: Post muss proaktiver kommunizieren
Hofreitschule: Österreichs Lösung für Anfänger
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Voestalpine: Kartell-Verfahren macht Probleme
China in Wien: ICBC Austria Bank operiert im Neunten

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.