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Weiße Weste: RBI entkräftet Geldwäsche-Vorwürfe

Insider Nº225 / 19 9.8.2019 News

Ich bin froh, dass die Raiffeisen Bank International AG (RBI) die Geldwäsche-Vorwürfe rund um die Ukio Bank (lies hier nach) gestern entkräften konnte. Wie mir RBI-Vorstandschef Johann (Strobl) versicherte, wurden alle wichtigen Kundenbeziehungen untersucht.

„Es gab bei keinem Fall Zweifel, wer der Eigentümer ist. Wir haben die Vorschriften eingehalten, unser Compliance-System sind gut“, bekräftige Johann.

Die von der Finanzmarktaufsicht verhängte Strafe in Höhe von 2,75 Millionen Euro wegen unterlassener Sorgfaltspflichten (ich hatte dir hier berichtet) muss die Bank indes zahlen (nach zweitinstanzlichen Urteilen muss man auf jeden Fall zahlen, sagt mir Johann), wird das Urteil aber weiter bekämpfen.

Es wird Zeit, dass die RBI (hat solide Zahlen fürs Halbjahr präsentiert) wieder mit positiven News (vielleicht gelingt der Kauf in Serbien) am Kapitalmarkt andockt. Die Aktie ist bei einem aktuellen Kurs von 20,05 Euro meilenweit vom Buchwert (33,60 Euro je Aktie) entfernt. Da geht noch Einiges, auch wenn internationale Investoren Europas Banken derzeit sehr skeptisch beäugen!

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