© HANS KLAUS TECHT / APA / picturedesk.com

Hürde zu groß: Vorerst keine Osram-Übernahme für AMS

Insider Nº285 / 19 8.10.2019 News

Nichts wird es vorerst aus der größten Übernahme der österreichischen Wirtschaftsgeschichte (4,5 Milliarden Euro!). Der AMS AG wurden 51,6 Prozent der Aktien an der Osram Licht AG angedient. 62,5 Prozent hätte es gebraucht. Das war die Mindestannahmeschwelle und Teil des Deals mit dem bayrischen Lichtkonzern (sonst hätte Osram nie grünes Licht für die Übernahme erteilt). Bitter wenn ich mir denke, dass ansonsten 50 Prozent auch reichen würden. Aber Deal ist Deal.

Dabei war das Ziel anfangs sogar 70 Prozent zu erreichen. Gleich hoch also, wie das ihres Übernahme-Konkurrenten Barlyle und Cain. Diesen konnte der steirische Chiphersteller aber ausstechen, weil er den Aktionären sechs Euro mehr pro Aktie anbot. Spekulationen, wie es jetzt weiter geht gibt es viele. AMS-Chef Alexander (Everke) hält an seinem Plan jedenfalls fest:

„Im Dialog mit Osram wollen wir auf unserer Stellung als größter Aktionär von Osram aufbauen, um weiter den vollen Erwerb von Osram zu verfolgen und so eine solide Zukunft für das Unternehmen zu sichern“.

Welche Optionen Alexander hat, kannst du hier lesen:

Vor Absprung: Wolford-CEO Dreher vor Abgang
Robert Holzmann: Wollte man OeNB-Chef in die Falle locken?
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
For a coffee and a smoke: Van der Bellen feiert Treichl
Franken-Kredite: Polen hängt RBI weiter nach

Jetzt Abonnieren

RSS FEED
x

WHISTLEBLOWER

Du hast eine heiße Story? Dann gib mir einen Tipp! Sende mir Texte, Fotos oder ein Video mit kurzer Beschreibung (Was? Wer? Wann? Wie? Wo?). Deine Daten werden verschlüsselt. Oder per E-Mail an: whistleblower(at)derboersianer.com
  • Dieses Feld dient zur Validierung und sollte nicht verändert werden.