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Corona-Hilfe: Stadt macht Wiener zu Investoren

Insider Nº428 / 20 25.9.2020 News

Du hast sicher schon von der „Stolz auf Wien Beteiligungs GmbH“ der Stadt Wien gelesen, die angeschlagene Unternehmen (wegen Corona), die eine „starke Wiener Identität“ vorweisen können, finanziell bis zu sieben Jahre unter die Arme greift. Mit maximal 20 Prozent und bis zu einer Millionen Euro will sich das Vehikel beteiligen. Ich finde das grundsätzlich spannend, die Kriterien waren aber für mich ziemlich schwammig. Geschäftsführerin Barbara (Forsthuber) erklärt mir, dass der Fokus vor allem auf kleinen und mittleren Betriebe liegt, egal, wieviel Arbeitsplätze die Firma hat, „weil uns jeder einzelne Arbeitsplatz sehr wichtig ist“.

„Es werden damit die uns allen bekannten Wiener Betriebe wie auch unsere „Hidden Champions“ angesprochen, über alle Branchen hinweg vom geliebten Beisl um die Ecke, über den Kunsthandwerksbetrieb bis hin zu international tätigen Produktionsbetrieben“, sagt Barbara.

In einem ersten Schritt wurden jetzt Schmuckproduzent Frey Wille und Mineralölhändler Adamol unterstützt. Die Auswahl verblüfft etwas, aber ich lerne gerne immer wieder dazu, was denn mit Wiener Identität gemeint ist. So lange das gesunde Unternehmen sind und keine jahrelange Misswirtschaft unterstützt wird, ist die Idee gut.

Neben der Wien Holding und der Wirtschaftskammer (geben gemeinsam 25 Millionen Euro) sind auch Erste Group Bank AG, Bawag Group AG, Unicredit Bank Austria AG, Wiener Städtische Versicherung AG und AVZ-Stiftung als Kapitalgeber mit dabei. Mehr als 40 Millionen Euro liegen in der Kasse und wollen investiert werden. Im Beirat, der über Geld und Leben berät, sitzen übrigens mit Edeltraud (Hanappi-Egger), Franz (Vranitzky), Christian (Konrad), Erich (Hampel), Gaston (Giefing), Roland (Pichler), Heinz (Wollinger) und Helmut (Horvath) alte und bekannte Wirtschafts- und Politikgranden.

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