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Adieu Autobank: Besser ein Ende mit Schrecken

Insider Nº1 / 21 11.1.2021 News

Für die Autobank AG hat das neue Jahr 2021 kein Glück gebracht. Alle potenziellen Investoren sind abgesprungen, die Bank bereitet ihre eigene Abwicklung (klick hier) vor. Bis zur außerordentlichen Hauptversammlung am 29. Jänner muss der Vorstand nun einen ausgearbeiteten Plan mit Zahlen und Daten vorlegen. Im Gegensatz zur Commerzialbank Mattersburg (bei der vorsetzlich betrogen wurde) ist die Autobank AG ein sehr gutes Beispiel dafür, dass Bankenaufsicht funktioniert. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) hat hier früh interveniert und dem Vorstand der Bank bereits im Sommer (ich hatte dir hier berichtet) eine Wirtschaftsprüferin als Aufpasserin zur Seite gestellt.

Wenn du mich fragst, war der Druck auf die Bank durch die FMA gewaltig. Die beschlossene Neuausrichtung der Bank vor zwei Jahren war vielleicht ein letzter Versuch, das Ruder herumzureißen, hat aber nicht gefruchtet. „Das Ziel ist immer eine geordnete Abwicklung“, sagt mir FMA-Sprecher Klaus (Grubelnik). Ich sehe das so: Besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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