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Wirecard-Emails: Ösi-Krach bei Deutscher Bank

Insider Nº19 / 21 21.1.2021 News

Wegen mehr oder weniger brisanten Wirecard-Emails geraten nun zwei österreichische Aufsichtsräte der Deutschen Bank AG aneinander. Stein des Anstoßes sind Emails von Investor und C-Quadrat-Gründer Alexander (Schütz) an Wirecard-CEO Markus (Braun), die über den Untersuchungsausschuss in Deutschland öffentlich geworden waren.

So hatte Alexander im März 2019 an Markus, angespielt auf die Recherchen der renommierten Financial Times, geschrieben: „Macht diese Zeitung fertig!”. Die Formulierungen in der Korrespondenz seien für den Aufsichtsratschef Paul (Achleitner) inakzeptabel. Deutsche Medien fordern sogar den Rücktritt von Alex. Das halte ich ein wenig für überzogen – da hätte die Deutsche Bank AG bei konsequenter Rücktrittskultur, nach den vielen Skandalen, keine Manager mehr.

Alexander hatte sich nach Bekanntwerden der Emails entschuldigt und in einem Schreiben an „Bloomberg“ erklärt, er habe damals geglaubt, dass die Vorwürfe gegen Wirecard unbegründet seien. Mittlerweile sei ihm klar, dass er falsch lag und seine Äußerung „emotional und deplatziert” gewesen sei. Wir nehmen mit: „Jedes Schrifterl is a Gifterl”.

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