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Ruf nach Freiheit: Börse in Österreich zu stark reguliert

Insider Nº219 / 21 2.6.2021 News

Christoph (Boschan), Vorstandschef der Wiener Börse AG, wünscht sich für den österreichischen Kapitalmarkt von Seiten der Regulierung ein bisschen mehr Normalität. Es gebe viel zu viel regulatorische Hindernisse, sagte er gestern bei der Präsentation der Bilanz der Wiener Börse. Recht hat er!

„In Österreich gibt es erschwerte Bedingungen für Kapitalerhöhungen. Da geht es um Ankündigungsfristen und den relativ komplexen Verfahrensablauf. Das sind internationale Investoren in Europa so nicht gewöhnt. Auch bei den Erfordernissen der Mindestbestandsdauer würden wir uns eine Anpassung an das europäische Normal wünschen. Jede Art von Sonderregulierung und zusätzlicher Belastung sollte vermieden werden.“

Die Wiener Börse ist mit einem Umsatzplus von 12,4 Prozent auf 75 Millionen Euro und einem Plus von 20,8 Prozent beim Ergebnis vor Steuern auf 41,29 Millionen Euro gut durch das Jahr 2020 gekommen. Ob die Wiener Börse davon was dem Markt und ihren Kunden in Form von Erleichterungen (sie könnte den Research der Kunden zahlen) weitergibt? Viele Marktteilnehmer würde es sich dringend wünschen!

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