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Aufregung: „Was ist los bei Wien Energie?“

Insider Nº290 / 22 29.8.2022 News

Der Aufschrei ist groß, was ist eigentlich los bei der Wien Energie AG: Der Wien Energie AG fehlt offensichtlich die nötige Liquidität für ihre zukünftigen Käufe an der europäischen Strombörse. Für solche Termingeschäfte – Strom wird oft auf ein oder zwei Jahre voraus gekauft – muss Sicherheit in Form von Liquidität hinterlegt werden. Wenn sich der Preis so wie derzeit von einem Tag auf den anderen massiv verteuert, muss Liquidität nachgeschossen werden. Und das bereitet der Wien Energie AG offensichtlich Probleme.

Als Hintergrund: Vor einem Jahr hat man zirka 100 Euro für die Megawattstunde Strom bezahlt und dafür zirka 25 Euro als Initial Fee (Erstgebühr) hinterlegt (die ist je nach Unternehmen unterschiedlich). Über die Dauer des Geschäfts verändert sich der Preis, und du musst wie im aktuellen Fall der Wien Energie AG Liquidität nachschießen. Vergangenen Donnerstag war der Preis bei 700 Euro, von Donnerstag auf Freitag stieg der Preis auf etwa 935 Euro, das fordert eine große Menge an Liquidität als Sicherheit, die man offensichtlich nicht so einfach parat hat.

Update: Wiens Finanzstadtrat Peter (Hanke) beziffert den aktuten Finanzierungsbedarf der Wien Energie auf 6 Milliarden Euro (klick hier).

Ich bin gespannt, was bei den Gesprächen mit Finanzminister Magnus (Brunner) herauskommt. Umweltministerin Leonore (Gewessler) hat bereits Unterstützung zugesagt:

Ich hätte mir von der Wien Energie eine proaktivere Kommunikation gewünscht! Es macht sonst den Anschein, man hätte was zu verbergen. Auf Twitter geht es zu diesem Thema rund. Hier habe ich dir die besten Tweets herausgesucht, damit du den Überblick behälst:

 

Bombe platzt: Wien Energie in finanzieller Notlage
Kurzfristige Prämie für Flughafen Wien-Aktien
GIB MIR EINEN TIPP! Du hast eine heiße Story vom österreichischen Markt? Dann teile sie unverzüglich mit mir!
Strategiewechsel: Marinomed setzt Fokus auf profitable Nischen
Trotz Abwertungen: Oberbank gut im Geschäft

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