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Chorherr-Prozess: Willis Ruf steht auf dem Spiel

Insider Nº385 / 22 23.11.2022 News

Investmentbanker Willi (Hemetsberger) sitzt beim sogenannten Chorherr-Prozess auf der Anklagebank. Warum weiß der in der Investmentszene bekannte Unternehmer und ehemalige Bank-Austria-Vorstand (siehe historisches Foto) selbst nicht so recht:

„Ich sitze heute nach fünf Jahren da, ich kann verteidigen, dass ich gespendet habe“, sagt Willi. „Natürlich leidet meine Firma darunter.“

Ihm wird wie Michael (Tojner), Günter (Kerbler) oder Rene (Benko) Amtsmissbrauch, Bestechlichkeit und Bestechung durch Spenden an einen karitativen Verein Chorherrs vorgeworfen. Die Vorwürfe werden von allen vehement bestritten. Im Fall von Willi, der selbst mit Immobilen so gut wie nichts zu tun hat, rechnet ihm die WKStA stark verkürzt die Immobilienprojekte Heumarkt von Michael Tojner zu. Das stritt Willi, als einer der größten Spender für das Projekt in Südafrika, ab.

Willi hat sogar seine Ithuba Capital AG nach dem Hilfsprojekt in Afrika benannt. Sie beratet vor allem die öffentliche Hand in Kapitalmarktfragen, zuletzt zum Beispiel die Wien Energie. Die Reputation ist am Finanzmarkt wichtig, darum sorgt sich Willi jetzt sehr um seinen Ruf. Mehr zu seinen Aussagen findest du hier.

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