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Fintech Group vor Verkauf: Post für Ende mit Schrecken

Exklusiv Insider Nº231 / 19 14.8.2019 News

Die deutsche Fintech Group Bank AG, an der die Österreichische Post AG (Post) mit 6,5 Prozent beteiligt ist, könnte offenbar bald einen neuen Eigentümer erhalten. Laut Börsenkreisen wurde die Investmentbank Lazard beauftragt, einen Käufer für die Fintech Group Bank AG zu suchen, der das gesamte börsennotierte Finanzinstitut dann auch von der Börse nehmen soll.

Am 5. Oktober 2018 zeichnete die Österreichische Post AG rund 1.225.761 neue Fintech-Aktien und zahlte dafür 28,50 Euro je Aktie. Damit sollte der Weg für ein geplantes 50/50-Joint Ventures geebnet werden, und eine Nachfolge für die Bawag AG gefunden werden, mit der die Kooperation noch heuer ausläuft. Allerdings platzte der Deal mit der Fintech Group Bank AG wenige Wochen später. Die  Post blieb allerdings auf dem Aktienpaket sitzen.

Heute notiert die Aktie der Fintech Group Bank AG (soll bald wieder Flatex AG heißen) bei 24,70 Euro, ein gutes Stück (oder 4,7 Millionen Euro) unter dem damaligen Kaufkurs. Die Post soll laut Marktinsidern einem Verkauf befürworten und ein Ende mit Schrecken akzeptieren. Offiziell hat sich die Post zu den kolportierten Verkaufsgesprächen bisher nicht geäußert.

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