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Nachhaltig veranlagen: Uniqa fordert steuerliche Anreize

Insider Nº48 / 20 20.2.2020 News

Die Uniqa Insurance Group AG (Uniqa) wird in den kommenden Wochen erste Nachhaltigkeitsfonds (Expertise kommt von RCM und Amundi Austria) in der fondsgebundenen Lebensversicherung einsetzen. Uniqa-Finanzvorstand Kurt (Svoboda) wünscht sich dazu steuerliche Erleichterungen. Das passt zum Regierungsprogramm von Türkis-Grün (und der Taskforce), das nachhaltige Veranlagungen steuerlich begünstigen will. Kurt hat mir auch gleich zwei seiner Ideen verraten:

„Die Versicherungssteuer sollte für diese Produkte von vier auf zwei Prozent gesenkt und die Kapitalertragsteuer halbiert werden.“

Das sollte bei Finanzminister Gernot (Blümel) Gehör finden. Auf lange Sicht wünscht sich Kurt eine unabhängige Stelle, die definiert, was nachhaltig und ethisch korrekte Veranlagung (um Greenwashing zu verhindern) bedeutet. „Das Thema Nachhaltigkeit und ESG ist das aktuell schwierigste und wird bei uns im Vorstand sehr kontroversiell diskutiert“, sagt mir Uniqa-Vorstandschef Andreas (Brandstetter), der heute zusammen mit Kurt solide Zahlen für das Geschäftsjahr 2019 präsentierte.

Wie du weißt, wird das Unternehmen die Uniqa Österreich AG und die Uniqa International verschmelzen. Eine Fusion mit der börsennotierten Uniqa Insurance Group AG (wird zur reinen Holding) ist indes vom Tisch. „Das hätte zu einmaligen, steuerlichen Aufwendungen von 60 Millionen Euro geführt“, sagt mir Kurt.

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