Der AC Milan begibt eine Anleihe an der Wiener Börse in Höhe von 123 Millionen Euro. Initiator ist der chinesischen Geschäftsmann Yonghong (Li), der den AC Milan vor kurzem für 740 Millionen Euro vom ehemaligen Regierungschef Silvio (Berlusconi) übernommen hat. Die Anleihe wird der US-Fonds Elliott zur Gänze zeichnen. Yongshong hat einiges vor. So wird auch ein Börsengang in den kommenden 18 Monaten in Erwägung gezogen. Eine Kapitalerhöhung von 100 Millionen Euro soll Mitte Mai von der Hauptversammlung abgesegnet werden. Ich finde es höchst spannend, dass ein italienischer Fußballklub extra nach Wien wegen einer Anleihenemission kommt. Dass diese von Privatanlegern nicht gezeichnet werden kann, hat auch gute Seiten. Mit Fußballaktien (erinnere dich an das Fiasko mit Rapid) haben Anleger weniger gute Erfahrungen gemacht.
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