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Franken Altlast: Addiko Bank trägt Rucksack mit

Insider Nº322 / 21 12.8.2021 News

Kannst du dich noch an die vielen Vorstandswechsel bei der Addiko Bank AG erinnern? Die haben die Bank 1,5 Millionen Euro gekostet. Das neue Vorstandsteam (seit Juni 2021) unter CEO Herbert (Juranek) hat sich aber viel vorgenommen und scheint jetzt endlich am gleichen Strang zu ziehen. Beim gestrigen Webcast zur Halbjahresbilanz (klick hier) wurde auch eine zweite großzügige Dividende in Höhe von 2,03 Euro je Aktie (0,36 Euro je Aktie wurden im Mai 2021 bezahlt) angekündigt, diese soll nach dem 30. September 2021 ausgeschüttet werden. Das wird die Aktionäre freuen (Manfred hat heute auch um rund 20.000 Euro bei Addiko-Aktien zugeschlagen). Um den Aktionärsstreit (ich hatte dir hier berichtet) ist es ruhig geworden.

Einen Wermutstropfen gibt es: Die Addiko Bank AG hat neuerlich 7,1 Millionen Euro für etwaige Rechtsstreitigkeiten wegen Schweizer-Franken-Krediten in Osteuropa rückgestellt, insgesamt sind es seit 2019 24 Millionen Euro, sagt mir IR-Chef Constantin (Gussich). Das ist eine ordentliche Summe Geld. Finanzvorstand Edgar (Flaggl) meinte aber im Webcast, dass sich zukünftige Rückstellungen in den nächsten Jahren nicht in dieser Größenordnung bewegen werden. Die Addiko Bank AG hat aktuell noch 99 Millionen Euro (49 Prozent davon in Slowenien, 33 Prozent in Kroatien) in Schweizer-Franken-Krediten draußen, 2016 waren es noch 460 Millionen Euro.

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