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Lieferketten: Flughafen Wien profitiert von Luftfahrt-Run

Insider Nº399 / 21 15.10.2021 News

Spannend finde ich, was Flughafen Wien-Vorstand Günther (Ofner) bei der Börsianer Roadshow erzählte: Das Lieferkettenproblem nimmt Auswüchse an, immer mehr Unternehmen liefern lieber über die Luft als über das Wasser. Während ein Container 2019 von Shanghai nach Hamburg noch 2.500 US-Dollar kostete, müssen heute 15.000 US-Dollar in die Hand genommen werden. Das ist ein Turbo für die Luftfracht:

„Bei der Luftfracht sind wir schon fast wieder auf Vorkrisenniveau. Es entsteht eine massive Nachfrage nach Logistikzentren in Flughafennähe, um Lieferketten aufrechtzuerhalten“, sagt Günther.

Grundstückspreise werden dadurch aufgewertet und neue Umsätze generiert. Ein weiterer Aspekt, der bei mir hängen geblieben ist: Der Flugverkehr ist laut Günther (du siehst in hier mit Vorstandskollegen Julian (Jäger)) für 2,7 Prozent des globalen CO2-Ausstoßes verantwortlich, der Schiffverkehr für das Dreifache. Synthetisches Kerosin wird in den nächsten Jahren der große Player und zu einem heftigen Wettbewerb um den Kraftstoff zwischen Flug- und Schiffsbranche führen.

Übrigens: Mit den Passagierzahlen geht es wieder bergauf. Der Flughafen Wien konnte diesen September doppelt so viele Fluggäste wie im September 2020 begrüßen. Insgesamt sind es 2021 aber immer noch rund 60 Prozent unter 2019.

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