Wie ich heute im ‚Wirtschaftsblatt‘ gelesen habe, könnte sich die Wiener Börse von ihrer Beteiligung an der Börse Budapest trennen. Von Michael (Buhl), Vorstand der Wiener Börse AG und CEE Stock Exchange Group (CEESEG), gibt es dazu vorerst keinen Kommentar. Der potenzielle Käufer, die ungarische Notenbank MNB, bestätigt hingegen die Gespräche. Nach dem Verkauf der Börse Ljubljana würde dann in der Muttergesellschaft CEESEG der Wiener Börse nur mehr Prag überbleiben. Was ich davon halten soll, weiß ich noch nicht. Fakt ist, die Expansion nach Osteuropa war ein Flop. Vielleicht ist ein radikaler Schnitt für die Enwticklung der Wiener Börse sogar sinnvoll. Halte aber auch für möglich, dass die Eigentümer (mehrheitlich Banken und Versicherer) jetzt Kasse machen und sogar die Wiener Börse AG selbst zum Verkauf stellen.