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Öbag-Chats: „Sie wollen einen harten Mann“

Insider Nº140 / 21 7.4.2021 News

Nach den beschämenden Öbag-Chats von Alleinvorstand Thomas (Schmid) wissen wir (endlich) was Investoren wollen: „Sie wollen einen harten Mann“! Nach der Wahl in den Telekom-Aufsichtsrat zeigt sich Thomas im Gespräch mit dem ehemligen Pressesprecher von Ex-Finanzminister Hartwig (Löger) Jim L. von sich überzeugt. „Die Investoren stehen auf mich“. Jim ergänzt „Alle sind devot“, „Sie wollen einen harten Mann“ – was auch immer damit gemeint sein mag. Hier habe ich weitere Chats mit Bezug zum Kapitalmarkt für dich:

Löger: „Lost in Transition“

Was Jim und Thomas von ihrem Chef im BMF, Hartwig hielten kann man an anderer Stelle nachlesen. „Wenn seine Dummheit verhindert dass ich in die Öbag darf bin ich sauer“, schrieb Thomas 2018 vor seiner Wahl zum Alleinvorstand. Später antwortet Jim: „Aber wie können wir ihm beibringen, dass er fleißig sein muss und Briefings forciert“; Thomas: „Gar nicht“, „Das ist ein 60 jähriger Mann“; Jim „Lost“, „in Transition“; Thomas „Total“; Jim „Trotzdem Uniqa und BMF Chef“.

Scheiss Frauenquote

An andere Stelle wird zwischen Thomas und Netzwerkerin Gabi (Spiegelfeld) über den verstorbenen Anlegerschützer Wilhem (Rasinger) gescherzt, nach dem dieser öffentlich einen erfahrenen Manager für die Öbag gefordert hatte. „Hi Gabi, kennst den Rasinger“; „JA“; „Der rennt a Bissl herum und sagt der Vorstand der Öbag müsste Erfahrung in einem Unternehmen haben“; Gabi: „Vergiss ihn. Rennt immer! Nimmt niemand ernst…“. Die selbe Gabi schreibt auch an anderer Stelle über die scheiß Frauenquote in Aufsichtsräten: „Mir gehen die weiber so am Nerv, Scheiss Quote“.

Ein gutes Näschen hatte übrigens Superfund-Gründer Christian (Baha), er gratulierte laut den Öbag-Chats Thomas bereits ein halbes Jahr vor seiner Bestellung zum Alleinvorstand der Öbag.

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