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Bald Realität: Schelling forciert FTT

Insider Nº153 / 15 8.10.2015 News

Was lange befürchtet wurde, könnte bald eintreten: Die politischen Verantwortlichen von elf europäischen Ländern stehen vor einem Durchbruch bei der europäischen Finanztransaktionssteuer (FTT). Nach einem langen Hin- und Her (Frankreich und Italien blockierten) scheint man auf einen gemeinsamen Nenner gekommen zu sein. Ich kann bis heute nicht nachvollziehen, warum Hans-Jörg (Schelling) die Speerspitze bei den Verhandlungen über eine FTT bildet und die Koordination leitet. Hans-Jörg ist auf Branchenevents oft anzutreffen und spricht nicht weniger oft von der Wichtigkeit des Kapitalmarktes. Aber in der Praxis geschieht sehr wenig.

Ich zweifle an der Sinnhaftigkeit der FTT, wenn sie nur in elf Ländern umgesetzt wird. Meines Erachtens würde das nur andere Finanzplätze (London) stärken. Ursprünglich wollte die Europäische Kommission (hatte 2013 die Idee der FTT) eine Abgabe von 0,1 Prozent auf Aktien und 0,01 Prozent auf Derivate. Insidern zufolge wird die FTT nun mit langsam steigenden Steuersätzen eingeführt.

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