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Aufsicht: FMA bei Addiko Bank nicht ganz aus dem Schneider

Insider Nº407 / 20 9.9.2020 News

Ab dem 7. Oktober 2020 wird die Addiko Bank AG direkt von der Europäischen Zentralbank (EZB) beaufsichtigt. Wie mir Klaus (Grubelnik) von der Finanzmarktaufsicht (FMA) erklärt, liegt das daran, dass die EZB einen Kooperationsvertrag (close cooperation) mit der Kroatischen Nationalbank abgeschlossen hat. Da das Hauptgeschäft der Bank außerhalb Österreichs (Kroatien, Slowenien) liegt, geht die Verantwortung sowie die Entscheidungsfindung an die EZB über. Laut Klaus ist die FMA aber nicht ganz aus dem Schneider. Die in Frankfurt ansässige EZB arbeite sehr eng mit den nationalen Behörden zusammen. Diese müssen immer noch auf Anweisung der EZB gewisse Prüfungen vor Ort durchführen.

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