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Tschechische Citibank: Raiffeisen sticht Erste Group aus

Insider Nº135 / 15 15.9.2015 News

Die tschechische Tochter der Raiffeisen Bank International AG (RBI) kauft das Privatkunden- und Kreditkartengeschäft der Citibank Europe plc (Citibank). Der Deal wird (vorbehaltlich der Genehmigung) im ersten Quartal 2016 über die Bühne gehen. Nach (so scheint es) unzähligen Meldungen und Gerüchten über Verkäufe der RBI ist der Deal mit der US-Bank seit langem wieder eine Nachricht über eine Akquisition. Das freut mich als Börsen-Patriot. Als Interessent für die Citibank in Tschechien wurde auch immer wieder die Erste Group Bank AG (hat bei Citibank in Ungarn zugeschlagen) genannt. Da ist die RBI der Erste Group einmal zuvor gekommen.

Karl (Sevelda) betont, dass die RBI in ausgewählten Märkten weiter wachsen will, obwohl man aktuell auf Schrumpfkurs ist. Wie du vielleicht gehört hast, ist der Verkauf der RBI-Direktbanktochter Zuno angeblich über die Bühne gegangen (kolportiert werden 35 Millionen Euro). Neuer Eigentümer soll die Alfa Privatbank des russischen Milliardärs Michail Fridman sein. Dieser (seit Februar angekündigte) Verkauf ist für mich nicht ganz nachvollziehbar, bieten Online- und Direktbanken doch viel Zukunftspotenzial.

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